AIP in Kürze

Die Autoimmun-Paleo-Ernährung (AIP) ist eine Abwandlung der Paleo-Ernährung, die auf Autoimmunkrankheiten jeglicher Art (also nicht nur Hashimoto) zugeschnitten ist. Es geht darum, in einer Anfangsphase (der Eliminationsphase) alle allergenen Lebensmittel – also solche, die den Darm reizen könnten – zu meiden. Die Reaktionen des Körpers, die Dauer der Anfangsphase sowie die Notwendigkeit weiterer Einschränkungen (z.B. bei Fructose-Malabsorption oder Dünndarmfehlbesiedlung) sind individuell sehr verschieden. Sie werden jedoch feststellen, dass Ihr Körper Ihnen bald selbst sagt, wo es langgeht, und dass Sie merken, wenn Sie ein Lebensmittel nicht vertragen.

I. Eliminationsphase: Kurzer Überblick über die wichtigsten Nahrungsmittel

Unbedenkliche Nahrungsmittel:

  • Fleisch aller Art, am besten Lammfleisch, Wild, und Rind, wenig Huhn und Schwein; am besten Weide- bzw. Freilandqualität (die Tiere sollten nicht mit Körnern gefüttert werden)
  • Organe (Herz, Leber, Nieren)
  • Speck und tierische Fette wie Schmalz
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Kraftbrühe (aus Markknochen oder Hühnerbrühe)
  • viele, aber nicht alle Obst- und Gemüsesorten (höchste Vorsicht ist geboten bei sehr süßen Obstsorten wie Bananen, Wassermelone, Mango etc.)
  • vorwiegend Blattgemüse
  • Blattkräuter (z.B. Petersilie, Thymian, Oregano, Majoran)
  • stärkehaltiges Gemüse in Maßen (möglich sind Yucca, Kochbananen, Taro)
  • Knoblauch
  • Zwiebeln
  • Ingwer
  • Chufa (Erdmandelflocken)
  • Probiotika und fermentierte Lebensmittel (Kombucha, Wasserkefir [jedoch kein milchbasierter Kefir], rohes, selbstfermentiertes Sauerkraut)
  • diverse, auf den eigenen Organismus abgestimmte unterstützende Nahrungsergänzungsmittel
  • Kokosöl, Olivenöl, Avocadoöl
  • Kokosnussprodukte: Kokosraspeln und -chips, Kokosmilch, Kokoskefir, Kokosbutter
  • Ursalz oder Himalaya-Salz (rosa)

Zu meidende Nahrungsmittel:

  • Gluten (Weizenprodukte)*
  • Pseudogetreide (Reis, Mais, Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Hirse, etc.)
  • Hefe
  • Nachtschattengewächse (Kartoffeln, Tomaten, Paprikaschoten, alle Chiliarten, Auberginen, Goji-Beeren, Tabak)
  • Pilze
  • Milchprodukte(*), auch aus Ziegenmilch
  • Hülsenfrüchte*
  • Sojaprodukte*
  • Nüsse (auch Muskatnuss)
  • Samen
  • ätherische Gewürze (z.B. Kümmel, Anis) und Gewürzkörner (z.B. Pfeffer, Koriander)
  • jodiertes und raffiniertes Speisesalz*
  • Pflanzenöle (z.B. Rapsöl, Sonnenblumenöl)*
  • Säfte jeglicher Art
  • Zucker jeglicher Art (meiden Sie in der Anfangsphase auch zu süße Obstsorten, insbesondere Trockenobst)
  • Kaffee
  • alles, wogegen Sie allergisch sind*
  • alle nicht von Ihnen selbst hergestellte Speisen

* Diese Lebensmittel sollten Sie permanent – also am besten für immer – meiden.

Weitere Einschränkungen gelten bei Fructose-Malabsorption und Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO).

II. Provokationsphase

In einer zweiten Phase – der Provokationsphase – werden nach und nach wieder Nahrungsmittel eingeführt. Der Körper wird sozusagen herausgefordert und angehalten, seine Meinung zu äußern. Hierfür sollte man nach einer bestimmten Reihenfolge vorgehen, die Sie hier einsehen können. Es gibt keine allgemeinen Richtlinien über den richtigen Zeitpunkt für diese Wiedereinführung; er wird eher früher gewählt, als dem Körper recht ist. Zu spät dran sein können Sie jedoch nie, und es ist ratsam, den Körper zunächst so lange wie möglich an die neue Ernährungsform zu gewöhnen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass manche Links erst später gesetzt werden können.

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Links zum Thema:
Sarah Ballantyne über AIP
Dr. Kharrazians Protokoll sei hier unbedingt als Ausgangspunkt mit angegeben, auch wenn es sich geringfügig von AIP unterscheidet.

48 Gedanken zu „AIP in Kürze

  1. Markus

    Hallo Maren, wirklich sehr informativ dein Blog. Ich selber schlage mich auch seit einigen Monaten mit dem Thema Ernährung rum, wende auch bereits Paleo an. Leider manchmal nicht so restrikt wie ich wohl sollte. Ich schlage mich mit einer diagnostizierten Narkolepsie rum, jedoch zweifle ich diese Diagnose an – bzw bin ich nicht bereit die Medikamente zu nehmen. Darüber hinaus glaube ich, dass evtl auch Hashimoto vorliegen kann oder vielleicht mit der Leber etwas nicht stimmt, da ich meist direkt nach dem Essen extreme Müdigkeitsanfälle bis hin zum Wegnicken(auch in der Arbeit) habe.Paleo hat schon sehr viel gebessert, jedoch gibt es immer wieder Phasen und Tage an denen wohl etwas schief läuft :-((
    Deshalb möchte ich auch mit dem Paleo AIP Protokoll probieren…..
    Meine Frage: wie lange hast du denn die Eliminationsphase gemacht? Reden wir hier von 2 Wochen oder mehreren Monaten?

    Vielen Dank für die Info
    Markus

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Hallo Markus, Narkolepsie wurde bei mir auch schon irgendwann mal „diagnostiziert“. Mittlerweile frage ich mich fast, ob es diese Krankheit überhaupt gibt, denn alle, die diese Diagnose bekommen, scheinen immer auch eine Autoimmunkrankheit zu haben… Die Eliminationsphase habe ich ziemlich lange gemacht, länger als die normalen 4-8 Wochen. Bei der Wiedereinführung bin ich sehr langsam vorgegangen. Selbst meine Heilpraktikerin musste mich förmlich pushen, dass ich wieder vielseitiger esse. Ich würde mal mit 4 Wochen anfangen und schauen, wie es Dir geht. Viel Erfolg!

      Antwort
      1. Doro

        Müdigkeit nach dem Essen könnte auch auf Histaminintoleranz hindeuten! Essen größtenteils nach AIP, dazu fruktose-, oxalat- und histaminarm haben mich von einer ganzen Reihe an Gesundheitsproblemen befreit.

      2. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

        Liebe Doro,

        Histamin hatte ich auch schon oft im Auge, kann aber bei mir keine eindeutige/durchgängige Intoleranz feststellen. Ich tippe bei mir eher auf eine Tyramin-Intoleranz. Auf zu viel Fruktose versuche ich auch zu verzichten, esse generell wenig Obst und Zucker. Oft ist auch das richtige Maß die Antwort auf die Probleme.

        Liebe Grüße,
        Maren

      1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

        Liebe Melanie,

        Danke für den Hinweis. Ich glaube nicht, dass ich daran leide, aber vielleicht bringt es ja andere auf den richtigen Weg!

        Grüße,
        Maren

  2. Nadine

    Hallo Maren, ich habe auch Hashimoto und lebe auch vegan. Erst ganz streng und nun seit Oktober esse ich wieder etwas Fleisch. eier und Milch gehen gar nciht mehr bei mir. Ich finde deinen Blog hoch spannend! Hast du für mich evtl. einen Buchtipp zur Paleoernährung? Liebe Grüße, Nadine

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Nadine,
      Danke für Dein Interesse! Ein sehr gutes Kochbuch ist „Das Paleo-Prinzip“ von Boris Leite. Er ist Inhaber des Sauvage in Berlin. Auch dort empfiehlt sich ein Besuch, sie kochen auf Wunsch AIP.
      Alles Gute,
      Maren

      Antwort
      1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

        Mittlerweile gibt es auch das sehr lesenswerte Buch „Die Paleo (R)evolution“ von Heidrun Schaller.

  3. Kristine

    Hallo Maren, gibt es auch ein gutes Buch speziell für Autoimmunerkrankte? Am besten in Deutsch…
    Liebe Grüße
    Kristine

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Kristine, bisher gibt es kaum Literatur auf Deutsch. Auf der Seite „Buchtipps“ liste ich das Meiste auf. Ich kann Dir Datis Kharrazians Buch empfehlen, falls Du es mit der Schilddrüse hast, aber auch so ist es eine gute Einführung in das Thema Autoimmunerkrankungen. Sarah Ballantynes Buch „The Paleo Approach“ wird gerade ins Deutsche übersetzt, und Heidrun Schaller schreibt gerade an ihrem Buch über Autoimmunerkrankungen und Paleo. Es wird das erste sein auf Deutsch. Sobald die beiden Bücher herauskommen, werde ich selbstverständlich darüber berichten. Liebe Grüße, Maren

      Antwort
      1. Tommy

        Hallo Kristine, hallo Maren,
        ich selbst bin an MS erkrankt und habe vor kurzem das Buch „Multiple Sklerose erfolgreich behandeln – mit dem Paläo-Programm“ von Terry Wahls gelesen und meine Ernährung nun von 100% roh-vegan auf die dort beschriebene Paleo-Plus-Variante umzustellen. Effekt: auf jeden Fall erst mal mehr Antrieb und Motivation. Mal sehen, was noch so passiert.
        Terry Wahls ist amerik. Ärztin, die selbst an MS erkrankte und vom Status Rollstuhl/Bettlägerigkeit heute wieder mobil ist und sogar 30-40 km Fahrradtouren unternimmt. Es sind viele Hintergrundinformationen – auch zu Dingen wie Mitochondrien, usw. – vorhanden und eine Einführung in die Ernährung in 3 Stufen. Im Grunde genommen ist die Ernährung sehr ähnlich des AIP bzw. eine Kombi aus Paleo und LCHF (low carb high fat).
        Interessantes zu dem Thema Ernährung findet sich auch auf der Seite von Josef Stocker (www.josef-stocker.de), zwar mehr als einzelne Puzzelstücke aber sehr interessant mit vielen Quellen.
        Liebe Grüße
        Tommy

      2. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

        Hi Tommy,

        Terry Wahls ist in der Tat die Frau der Wahl für MS. Das Wahls-Protokoll ist AIP sehr ähnlich und ich denke, dass man damit durchaus auch bei anderen AI-Krankheiten weit kommt. Ich wusste gar nicht, dass ihr Buch auch auf Deutsch erschienen ist. Low carb würde ich persönlich allerdings nicht allzu lange machen. Aber ich habe auch keine MS 😉 Jeder muss seinen Bedürfnissen entsprechend selbst herausfinden, was er wovon wieviel essen kann.

        Danke auch für den Link zu Josef Stocker. Die Website werde ich mir bei Gelegenheit mal genauer anschauen, kannte den Herrn bisher noch nicht…

        Liebe Grüße,
        Maren

  4. susannautoimmunpaleo

    Hallo Maren,
    du schreibst, man solle mit Kohlsorten aufpassen. Warum? Und wo steht das? Ich habe das jetzt schon einmal gehört, aber kann mich nicht daran erinnern es jemals bei Sarah Ballantyne o.Ä. gelesen zu haben.

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Susann, danke für den Hinweis, es ist mittlerweile so gut wie belegt, dass goitrogene/kruzifere Lebensmittel (also Kreuzblütler) ohne Probleme gegessen werden können. Deshalb habe ich die Kohlsorten aus der Liste entfernt. Alle wichtigen „Paleologen“ sehen ihren Verzehr — in normalen Dosen — als unbedenklich an. Die Frage war immer, ob Goitrogene bei Schilddrüsenpatienten zur Bildung eines Kropfs (engl. „goiter“) führen können. Hier Sarah Ballantynes, Chris Kressers und Datis Kharrazians Antworten. Viele Grüße, Maren

      Antwort
  5. Andreas

    Hallo Maren,
    vielen Dank für diese tolle und hilfreiche Seite. Viele Autoimmungeplagte, so auch ich, stoßen früher oder später auf AIP und erfahren zügig eine deutliche Verbesserung ihrer ansonsten vielleicht unspezifischen und chronischen Beschwerden. Auch sensibilisiert diese Ernährungsweise auf möglicherweise andere, weitere Probleme. Bei mir ist es eine Histaminintoleranz. AIP als tendentiell histaminarme Ernährung hat bei mir dazu geführt die Auslöser und diese Erkrankung ausfindig zu machen (starke Blähungen und Müdigkeit nach Räucherfisch; Bauchgrummeln nach aufgewärmter Rindfleischsuppe). Eine strikte einwöchige Kartoffel-Reis-Diät und eine nachfolgende Provokation unter Aufsicht (Rotwein, Parmesan und geräucherte Makrele) bringt dann Gewissheit. Fazit: Man sollte sich also während einer Umstellung auf AIP sehr genau beobachten und auch trotz einer allgemeinen Besserung des Befindens dem Frieden nicht trauen und nach wie vor in „Habacht-Stellung“ bleiben. Ein Ernährungstagebuch mit einer seitlichen Bewertungsspalte hilft enorm.

    Liebe Grüße,
    Andreas.

    Antwort
  6. Carolin

    Hi Maren,
    habe gerade deine Seite entdeckt. Unsere 11 jährige Tochter hat auch Hashimoto und leider auch noch andere Beeinträchtigungen… Bin gespannt, was ich alles von dir lernen kann. Das Buch von Dr. Kharrazian lese ich gerade. Von der Schulmedizin fühlt man sich wirklich allein gelassen, da könnte ich dir jetzt einen ganzen Roman schreiben…
    Alles Gute und liebe Grüße
    Carolin

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Carolin, in dem Alter oder vielleicht etwas später muss es bei mir auch angefangen haben. Gut, dass Ihr es jetzt schon wisst. Meine Teenagerzeit ging aufgrund der Müdigkeit fast an mir vorbei. Wenn Du ihr so früh schon durch die Ernährung helfen kannst, kommt Deine Tochter aber vielleicht auch schneller wieder aus dem Tal… junge Menschen werden mit Krankheiten unter Umständen ja leichter fertig als Erwachsene. Falls Du Englisch kannst, hilft Dir vielleicht auch die Seite Paleo Parents — schließlich sitzt die ganze Familie mit im Boot, wenn einer die Ernährung umstellen muss… Ich wünsche Dir und Deiner Tochter viel Kraft und gutes Gelingen! Liebe Grüße, Maren

      Antwort
  7. Sophie

    Hallo Maren,

    Wie sieht es denn mit den derzeit so gehypten „superfoods“aus? Also z.B. Matcha, Chia Samen, Hanf Protein Pulver ( bzw. Hanfsamen), Gerstengras Pulver, Chlorella /Spirulina Süßwasser Algen und Granatäpfel?

    Vielleicht weißt du ja ob diese Lebensmittel bei Aip Paleo auch erlaubt sind?

    Liebe Grüße
    Sophie

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Sophie,

      Wie Du weißt, scheiden bei AIP alle Samen, bezüglich Deiner Frage also Chia und Hanf Samen, erst einmal aus. Algen wirken immunstimulierend und werden deshalb weggelassen. Außerdem würde ich von allem, was in hochkonzentrierter Form auftritt (also z.B. das Gerstengras-Pulver, Mehle aller Art, auch wenn glutenfrei), die Finger lassen. Meines Wissens rät auch Kharrazian von all diesen Dingen kategorisch ab, ich wäre also erst einmal vorsichtig. Bei Granatäpfeln bin ich etwas überfragt, ob die Samen darin wirklich als Samen einzustufen sind. In der Eliminationsphase würde ich erst mal wirklich auf Sparflamme stellen und meinen Körper entwöhnen wollen. In der Provokationsphase kannst Du ja ausprobieren, ob Du bestimmte Dinge doch verträgst.

      Viel Erfolg,
      Maren

      Antwort
  8. loewenfrau4

    Hallo Maren,
    ich selbst lass das Schwein lieber weg …
    http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/schweinefleisch-und-gesundheit
    „Besondere Gefahren gehen aus von der schwefelreichen Bindegewebssubstanz, den Mukopolysascchariden (Aminozucker, Chondroitinsulfat, Hexosamin, Glukos-amin u. a.), die speziell schleimigen Charakter haben.

    Folgen sind Aufquellung des Bindegewebes, das außerdem wie ein Schwamm Wasser aufsaugt und Schweinefleischessern die typische kissenartige Auftreibung des Bindegewebes verleiht.

    Das Schweinefleisch wirkt eiterbildend, weshalb auch bei Mitessern und bei Akne vulgaris ein strengstes Schweinefleischverbot hilft
    U.V.A.M.
    LG Michaela

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Michaela,

      Danke für Deinen Hinweis! Ich sage ausdrücklich wenig Schweinefleisch und esse tatsächlich auch wenig davon. Bei mir stehen qualitätsmäßig Lamm, Galloway-Rind und Wild ganz oben auf dem Speiseplan. Auch ich kann mir das nicht immer und zu jeder Mahlzeit leisten. Dafür esse ich eben insgesamt weniger Fleisch. Man braucht auch nicht so viel. Die Regelmäßigkeit und die Qualität macht’s!

      Viele Grüße,
      Maren

      Antwort
  9. Kate

    Liebe Maren.

    Vielen Dank fuer Deine Antwort- ja, als Stehaufmaennchen habe ich nun nach reiflicher Ueberlegung beschlossen, die Konditorausbildung MIT Hashimoto zu sehen- und fuer das Angebot ( Fragen stellen).
    Ich nehme letzteres sofort an:
    Was denkst Du bezueglich Selen, Autoimmunpaleoeinkaeufen im Discounter, Glutenfreien und Laktosefreien Produkten?

    Froehliche Gruesse und:
    Hut ab- Du bist sehr movable und mutig.

    K.

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Kate,

      Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung. Du kannst ja gleich mal ein Blick in das neue Buch von Svenja Trierscheid werfen. Und dann startest Du bitte einen Blog mit all Deinen Rezepten (gerne auch hier als Gastbeitrag, dann machen wir eine Unterkategorie auf ;-)! Ich wünsche Dir viel Kreativität und Überzeugungsvermögen. Beides wirst Du brauchen, denn viele Backversuche wirst Du einfach erst einmal in den Mülleimer kippen.

      Mit der knallharten Chemie kenne ich mich ja nicht so aus. Kharrazian erwähnt das Selen öfters als unterstützendes Mittel. Selen ist in jedem Fall direkt an der Bildung des Schilddrüsenhormons beteiligt. Selen ist in Eigelb (eines der ersten und besten Nahrungsmittel, die Du so früh wie möglich wieder einführen solltest), Kokosnuss, Fleisch und Innereien enthalten. Wenn Du davon genug isst, solltest Du keine Probleme haben. Ansonsten denke mal zusammen mit Deinem Arzt über ein Präparat nach, das Dir in jedem Fall die tägliche Zufuhr sichert.

      Paleoeinkäufe beim Discounter sind grundsätzlich möglich. Wie schon mehrmals erwähnt: Nicht jeder — auch ich nicht — kann sich eine 100%ige Bio-Ernährung leisten. Du kannst aber das Beste aus dem machen, das Du Dir leisten kannst. Auch Discounter verkaufen Bio, und zwar relativ günstig im Vergleich zum Biomarkt. Ich persönlich kaufe mein Gemüse regional auf dem Wochenmarkt, Fleisch nach Möglichkeit aus Weidehaltung, dafür esse ich davon weniger (ein Top-Ausweg hierfür ist die Fleischsülze: lecker, günstig, einfach und auf Vorrat herzustellen, vielfältig und immer da!). Das mengenmäßig Wichtigste bei der Paleoernährung/AIP ist das Gemüse.

      Von glutenfreien Produkten würde ich Dir generell abraten, wenn Du sie nicht selbst herstellst. Schau‘ mal auf die Zutatenlisten, das sind hochverarbeitete Lebensmittel. Da würde ich fast lieber Biobrot essen und wüsste, was ich hätte… Außerdem werden hierbei oft Mehle von Pseudogetreiden benutzt, die als Gluten-Kreuzreaktoren bekannt sind. Du könntest auf sie kurz gesagt genauso reagieren wie auf Gluten. Wenn Du mal weiter bist mit AIP, empfehle ich Dir, mit Kochbananenmehl und evtl. mit Cassavamehl zu experimentieren. Ich bin gespannt auf Deine Ergebnisse (mir fehlt dafür grundsätzlich die Geduld, aber als zukünftige Konditorin bist Du ja sozusagen prädestiniert, hier Dein Standbein aufzustellen!).

      Laktosefreie Produkte: Mit Milchprodukten wäre ich generell sehr, sehr vorsichtig! Beobachte Dich genau, wenn Du sie wieder einführst, und gehe langsam vor. Kharrazian ist absolut dagegen, dass Schilddrüsenpatienten überhaupt Milchprodukte zu sich nehmen. Ich habe es mit selbstgemachtem Ghee probiert (laktosefrei), war kein Problem. Butter schon eher. Laktosefreie Butter habe ich noch nicht probiert. Seit Neustem versuche ich es mit selbstgemachtem Kefir. Auch der ist nach 48 Stunden laktosefrei. Ich mache ihn mit Kokosmilch und ein klein wenig Sahne, damit die Kefirknollen genug zu Naschen haben (die Rohmilchversion bekommt mir nicht so sehr). Beides — Ghee und Kefir — kannst Du wunderbar und günstig zuhause herstellen!

      Liebe Grüße,
      Maren

      Antwort
  10. Alex

    Hallo 😉 Ich bin 23 Jahre alt(männlich) und habe Hashi. Allerdings liegen noch keine Antikörper vor, aber im Ultraschall deutlich zu erkennen. Auf anraten meiner Heilpraktikerin habe ich im April die AIP Diät begonnen. Mir ging es schlagartig besser, die Müdigkeit und Konzentrationsprobleme ließen nach. Allerdings war ich schon immer sehr schlank und habe durch die Ernährungsänderung noch mehr Gewicht verloren, wodurch ich jetzt ins Untergewicht gerutscht bin. Es sieht jetzt nicht schlimm aus aber es ist doch Untergewicht, was mich sehr stört. Hast du Erfahrungen damit? Ich esse viel Fleisch, Fett und grünes Gemüse –> allerdings ist mir aufgefallen, dass der Appetit mit kohlenhydratarmer Kost etwas nachlässt. Ich zwinge mich richtig zum Essen. Meine HP hat mir auch zu Butterschmalz, Kokosfett und Schweineschmalz geraten, was ich auch gerne verwende. Werde ich, wenn ich die Diät beibehalte, wieder etwas zunehmen? Ich mache mir Sorgen, weil ich nicht erwartet habe, so viel Gewicht zu verlieren. Meine Heilpraktikerin meinte ich soll mir darüber keine Gedanken machen, da der Körper sein eigenes Gewicht findet. Wie siehst du das?
    Ausserdem habe ich im Internet folgendes gelesen : ,,Am Anfang von Low-Carb Diäten erleben die Anwender häufig eine Zeit mit spontaner Besserung der Symptome. Dies ist darauf zurück zu führen, dass die Stresshormone die Drosselung der Schilddrüse kompensieren. Mittelfristig senkt sich aber der Grundumsatz immer weiter und die ursprünglichen Symptome kommen mit voller Wucht zurück.“
    Ist das wahr? Was sagen deine Erfahrungen?
    Ich finde deine Seite spitze;) lg Alex

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Lieber Alex,

      Versuche in jedem Fall, mehr AIP-kompatible Kohlenhydrate wie Taro, Süßkartoffeln und Kochbananen zu essen. Google auch mal „resistente Stärke“. AIP sollte nicht wirklich low carb sein, auch wenn viele KH’s wegfallen und man die KH’s automatisch sehr einschränkt. Achte auf genügend unterschiedliches (va grünes blättriges) Gemüse. Dieses sollte den Hauptanteil einer jeden Mahlzeit ausmachen. Ich neigte immer zu Untergewicht, das Problem habe ich nun nach fast 2 Jahren AIP/Provokationsernährung nicht mehr. Was die Rückkehr von Symptomen angeht, kann ich nur aus eigener Erfahrung berichten, dass diese va bei Nachlässigkeit und Ignorieren der Signale des Körpers zurückschlagen. Für mich ein Zeichen, wie eng unsere Ernährung mit unserem Wohlbefinden verknüpft ist.

      Viele Grüße,
      Maren

      Antwort
  11. Alex

    Danke für deine rasche Antwort 😉 Ich werds mal versuchen…bis jetzt hab ich mich nicht an mehr als Blattspinat, Fisolen und Blattsalate herangetraut! 😉 Bin eher noch ein Kochneuling!
    lg

    Antwort
  12. susannautoimmunpaleo

    Hallo Maren,
    du schreibst, man solle Pilze meiden, aber laut Sarah Ballantyne sind sie in Ordnung. Bezieht sich das auf Dr. Kharrazians Aussagen? Konnte dazu von Eileen von Phoenix Helix folgende Aussage finden: „Mushrooms are fine. The only version of the AIP that ever excluded them was Dr. Kharrazian’s, based on the theory that mushroom extracts can stimulate Th1/Th2. Sarah Ballantyne (Paleo Mom) researched this further and found that whole mushrooms don’t have this effect. So, feel free to enjoy them!“ (http://www.phoenixhelix.com/2013/11/13/paleo-aip-recipe-roundtable-3/)

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Susann,

      Probiere es aus! Ich scheine mit Pilzen keine Probleme zu haben, esse sie aber trotzdem eher selten, falls sie eben doch nicht so toll für die Schilddrüse sind. Andere dagegen vertragen überhaupt keine Pilze. Was ich bei Kharrazian lese, nehme ich immer als Ausgangspunkt, da er sich besonders gut mit der Schilddrüse auskennt. Er stellt nichts in den Raum, wofür er nicht genügend Beweise gesammelt hat. Von da aus kann man für sich selbst feststellen, wie gut man ein bestimmtes Nahrungsmittel verträgt.

      Liebe Grüße,
      Maren

      Antwort
  13. Tanja

    hallo. ich lese des öfteren schon, dass man bei autoimmunkrankheiten auf pseudogetreide verzichten sollte, ich finde aber keine Erklärung dafür…

    Antwort
  14. schmidt

    Hallo, wieso ist Leinsamenöl unbedenklich, obwohl Leinsamen selbst als Samen nicht AIP konform ist?

    Antwort
  15. Dennis

    weißt du wo man die glutenkreuzreaktionen testen kann ? es werden ja immer testverfahren igg und iga antikörperbestimmung für die usa genannt . bin auf der suche nach einen labor in deutschland das das macht …
    2. kannst du wieder mehr lebensmittel essen ? oder bleiben die kreuzreaktionen ein leben lang ?

    Antwort
    1. Maren Autor

      Hi Dennis,

      Danke für Dein Interesse! Ich habe für mich solche Tests nie durchführen lassen, sondern die Nahrungsmittel einfach erprobt. Wenn Dein Körper nach ein paar Wochen AIP „runtergefahren“ ist und Du mit der Wiedereinführung der weggelassenen Nahrungsmittel beginnst, wird er Dir Contra geben, wenn er etwas nicht mehr will. Probiere es einfach mal mit weißem Reis aus, indem Du Dir einen kleinen Topf kochst und über drei Tage davon immer mal wieder isst. Nach spätestens 2 Tagen bekomme ich Nasenlaufen, und die Schleimhäute in meiner Nase und in den Augen entzünden sich schmerzhaft. Tests, die eine Unverträglichkeit bestätigen sollen, sind erstens teuer, weshalb sie wenige Ärzte veranlassen, und zweitens sehr ungenau, weil Dein Körper nicht jeden Tag gleich tickt. Wichtig ist, herauszufinden, welche Menge eines bestimmten Nahrungsmittels Du verträgst. Ich weiß zum Beispiel: Wenn ich einmal zwischendurch Reis esse, weil ich es eben nicht vermeiden kann, dann macht mir das nicht so viel aus. Wenn ich aber aus Bequemlichkeit 3x die Woche Reis mache, weil es schnell und lecker ist, dann kriege ich Probleme. Das ist die Kunst der Provokationsphase: Auf den Körper hören.

      Viel Erfolg auf dem Weg zu einem optimalen Körperverständnis wünscht
      Maren

      Antwort
    1. Maren Autor

      Nein, das stimmt so nicht. Viele fahren mit weniger KHs besser, andere brauchen mehr. Übrigens zählt auch Obst zu den Kohlenhydraten (> Zucker, Vorsicht also!). Eine hervorragende KH-Quelle während der Eliminiationsphase sind Kochbananen.

      Antwort
  16. Eve

    Ich habe eine Latexallergie und vertrage keine Kochbananen und kein Kokos (beides Kreuzallergene). Ich darf allerdings auch kein LC machen. Woher könnte ich genügend KHs bekommen? Obst oder doch regelmäßig Reis (den ich bestens vertrage)?

    Antwort
    1. Maren Autor

      Hallo Eve,

      Du könnest es durchaus mit (weißem) Reis als KH-Quelle versuchen, wenn Du ihn so gut verträgst. Kennst Du Yucca/Cassava? Ist aber — wie im Übrigen Reis — auch ein Kreuzreaktor, also erst mal Vorsicht. Magst Du Süßkartoffeln? Ich esse auch sehr gerne Taro, wie Kartoffeln zubereitet, nachdem Du die harte Schale entfernt hast.

      LG,
      Maren

      Antwort
  17. Eve

    Danke für deine Antwort!
    Reis dürfte wirklich gut funktionieren.
    Susskartoffeln mag ich zwar sehr, vertrage sie aber auch nur in Minimalstmengen.
    Es ist echt verzwickt. Dabei liebe ich Kokos und Bananen so sehr!

    Antwort
  18. smetmir

    Hallo Maren,
    Ich leide ganz stark unter Heisshungerattacken und habe eine absolute Zucker-und Brotsucht entwickelt. Was denkst du über eine Suppen-Detoxkur? Da ich Fleisch und Eier nicht gerne esse, wird es mit Proteinquellen eng. Da Proteine für den Fettabbau elementar sind, fühle ich mich unter Druck. Hast du auch hier, neben Fisch, einen Tipp? Besonders morgens bin ich überfordert und esse gar kein Frühstuck, was sich in Ausschlägen am Abend rächt…
    Und, da ich schon viel gelesen habe: Womit anfangen? Darm sanieren,entgiften?
    Es gibt so viel zu tun… Danke für den Support. LG,Claudia

    Antwort
    1. Maren Autor

      Liebe Claudia,

      Das schreit in meinen Ohren alles ganz stark nach Entwöhnung. Ich weiß nicht, ob Du eine AI-Erkrankung hast. Falls ja, solltest Du Deinem Körper definitiv eine Auszeit gönnen. Suppen eignen sich hervorragend dazu, kürzer zu treten. Sie lassen sich ganz leicht AIP-kompatibel und sind jetzt in der kalten Jahreszeit schöne wärmend und gehaltvoll. Als Basis braucht man lediglich eine Knochenbrühe, danach geht es flexibel weiter, je nach Gusto. Fleisch solltest Du auf jeden Fall eine Chance geben, es muss ja nicht viel sein.

      Bei AIP ist das Frühstück fast die wichtigste Mahlzeit des Tages, wobei sich Frühstück, Mittagessen und Abendessen gar nicht so sehr unterscheiden. Morgens ist ein gutes Protein wichtig, außerdem viel Gemüse. Ohne mein Frühstück (oft Brühe, oder Reste vom Abendessen) käme ich nicht weit…

      Viel Erfolg Dir und LG,
      Maren

      Antwort
  19. Edyta

    Hallo Maren,
    Hashi habe ich seit der Geburt meiner Tochter ca. 5 Jahre, diagnostiziert wurde es aber erst vor ca. 1 Jahr ( Ärzte haben mir nicht wirklich geglaubt). Ich fühle mich aber immer noch nicht so wie immer, es hat sich alles geändert. Das schlimmste ist aber mein Gewicht- es steigt auch wenn ich nicht esse:( Meine Blutfettwerte sind sehr hoch. Jetzt würde ich gerne AIP ausprobieren, aber ich weiß wirklich nicht wie ich es anfangen kann und mit meiner Familie es umsetzen soll. Es fehlt mir schwer auf Kaffee zu verzichten und sonntags auf Brötchen:(
    Wie würdest du anfangen?
    Lg, Edyta

    Antwort
    1. Maren Autor

      Liebe Edyta,

      Schön, von Dir zu hören! Ich habe meine Ernährungsweise über Nacht und auch sonst sehr radikal umgestellt. Es hat trotzdem etwa 1 1/2 Jahre gedauert, bis mein Körper sich daran gewöhnt hat. Ich hatte auch keine Familie im Schlepptau, habe mir sehr viel angelesen, und ich konnte mich fast 100% auf die Sache konzentrieren.

      Ich würde an Deiner Stelle damit anfangen, dass Du Deiner Familie am Tisch mehrere Dinge gleichzeitig anbietest, darunter eben auch solche, die Du essen kannst. Jeder soll natürlich aussuchen können, was er/sie essen möchte. Es gibt auch keinen Grund, den Rest der Familie zu AIP zu zwingen. Peu à peu gehst Du dann dazu über, immer mehr Gerichte so zu kochen, dass Du sie gut verträgst. Eingeschränkt essen heißt ja nicht, auf Geschmack oder Üppigkeit zu verzichten. Eine Suppe z.B. ist sehr einfach AIP-konform herzustellen, außerdem helfen Suppen beim Abnehmen. Probiere mal, morgens und abends einen Teller Suppe mit Fleisch und Gemüse zu essen.

      Kaffee solltest Du erst einmal weglassen, da er Deinem Körper u.a. Nährstoffe entzieht (wegen der Phytinsäure). Brot sowieso, versuche es mal mit in Kokosöl gebratenen grünen Kochbananen. Sie sorgen ebensfalls für ein schönes Sättigungsgefühl.

      Ich wünsche Dir viel Erfolg!

      LG,
      Maren

      Antwort
  20. Isabelle

    Hallo Maren

    Dein Blog kommt wie gerufen für mich!
    Ich habe Zöliakie, Rosazea und wahrscheinlich noch andere AI Erkrankungen den leide ich unter Gelenksschmerzen, Vergesslichkeit, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen. Dazu kommt noch Unfruchtbarkeit. Sprich der Embryo will/kann nicht „bleiben“. Die Ärzte konnten mir bis anhin nicht helfen. Und ich war bei vielen. Seit über 15 Jahren (ich bin 35) habe ich schubweise, massive Beschwerden.

    Mein Hautarzt verordnete mir Antibiotika gegen Rosazea. Ich kam nach Hause und dachte mir, nein das mach ich nicht. Es muss doch eine Ursache geben das mein Körper mehr und mehr AI Erkrankungen generiert.

    Ich möchte das AIP versuchen. Ich ernähre mich schon seit längerem nach Paleo, aber habe immer wieder Zuckerfress Anfälle was mir nicht gut tut.

    Heute starte ich mit dem AIP. Meine Frage ist, kann ich Innereien weglassen? Genügt es wenn ich in meinen Wochenplan 3x Fleisch/Pute und 2x Fisch esse? Der Rest vegetarisch und alles gemäss AIP?

    Danke und Gruss
    Isabelle

    Antwort
    1. Maren Autor

      Liebe Isabelle, AIP ist für jede/n ein bisschen anders. Wenn Du keine Innereien essen magst, dann versuche es ohne. Vielleicht isst Du dafür etwas mehr Knochenbrühe und Gelatine… Diese enthalten ebenfalls viele Nährstoffe. Ansonsten: so ausgewogen wie möglich, viel Gemüse, Kochbananen als KH-Quelle. Viel Erfolg! Maren

      Antwort

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