Taroffelsalat nach Omas Rezept

Kartoffelsalat — so, wie ihn meine Oma machte und meine Mutter immernoch macht, nämlich mit Brühe — ist und bleibt mein Leib- und Magengericht. Leider habe ich ihn schon lange nicht mehr gegessen, denn die Kartoffel gehört zu den Nachtschattengewächsen und daher nicht mehr zu meinem alltäglichen Speiseplan. Und leider leider vertrage ich Kartoffeln nicht mehr in rauhen Mengen. Da ich genau weiß, was passiert, wenn eine Schüssel dieses Kartoffelsalates vor meiner Nase landet, mache ich ihn nur noch, wenn Gäste da sind und er zum Gesamtmenü passt. Dann esse ich eben ein, zwei Löffel und den Rest bekommen die anderen… oder ich kann mich doch nicht beherrschen und zahle dafür später mit festen, schmerzhaften Pickeln an unmöglichen Stellen.

Doch heute habe ich den Salat einfach mal mit Taro nachgebaut, um zu sehen, ob das nicht auch klappt. Und siehe da… der geschmackliche Unterschied ist nicht zu spüren, auch nicht, wenn man ihn sich einreden will. Taro ist einfach eine super Alternative zur Kartoffel!

Taro schälen und in Salzwasser garkochen (etwa 10–15 Minuten). Abkühlen lassen und in eine Schüssel zu Scheiben schneiden. Gleichzeitig Speckwürfel kross braten und über die Taroscheiben geben. Alles pfeffern, salzen, etwas Olivenöl und Apfelessig zugeben. Die Reste vom Anbraten des Specks mit etwas Fleischbrühe aufgießen und alles kurz einkochen lassen, die Flüssigkeit dann ebenfalls über die Taroscheiben geben. Etwa eine halbe Stunde ziehen lassen und immer mal wieder umrühren.

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2 Gedanken zu „Taroffelsalat nach Omas Rezept

  1. Stephie

    Hi Maren!
    Ich hab schon so viel von Taro gelesen, aber wo bekommt man die in Dutschland zu kaufen?
    Danke und viele Grüße
    Stephie

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Stephie,

      Taro, Kochbananen und Yucca bekommt man in Asia-/Afrika-Läden bzw. beim Inder! Leider nicht bio, aber vielleicht gehst Du ja mit einem neuen Rezept nach Hause 😉

      Liebe Grüße,
      Maren

      Antwort

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