Deftige Fleischfrikadellen

Fleischfrikadellen gehören zu den wenigen Speisen, die – entsprechend gewürzt – problemlos in die AIP-Ernährung integriert werden können. Falls sie noch nicht Eingang in Ihren Wochenspeiseplan und Ihre Tiefkühltruhe gefunden haben, sollten Sie ihre Einführung unbedingt und schleunigst nachholen. Frikadellen haben aus AIP-Sicht eigentlich fast nur Vorteile:

  • sie sind schnell hergestellt
  • man kann sie im Voraus und auf Vorrat backen
  • sie sind unglaublich variabel
  • man kann wunderbar kleingehackte Innereien in ihnen verstecken
  • man kann sie gut transportieren
  • sie eignen sich zum Frühstücken
  • anders, als Oma dies noch propagierte, brauchen sie weder Mehl noch Eier, um zusammenzuhalten

Schon mal nicht schlecht!

Auch die Herstellung ist so einfach, dass man dafür kaum ein Rezept braucht. Man nehme die gewünschte Menge an Hackfleisch welcher Art auch immer (Rind, Schwein, Lamm, Huhn, Fisch, etc. oder gemischt) und vermenge es in einer Schüssel mit Salz und reichlich anderen Gewürzen und Kräutern. Hierfür eignen sich besonders:

  • Knoblauch
  • Zwiebeln
  • Ingwer
  • Blattkräuter wie Majoran, Petersilie, Thymian, Basilikum, Koriandergrün
  • Pfeffer
  • Kurkuma
  • Kreuzkümmel
  • Zimt
  • Kardamom
  • Speckwürfel

Lassen Sie innerhalb Ihrer individuellen Grenzen Ihrer geschmacklichen Vorstellungskraft freien Lauf (Vorsicht zunächst bei allen Samen, sie werden erst in der Provokationsphase wiederverwendet) und fügen Sie optional Speckwürfel oder kleingehackte Innereien wie Leber oder Herz hinzu. Besonders lecker werden die Frikadellen, wenn Sie die Gewürze und Kräuter vorher z.B. in der Küchenmaschine zerkleinern bzw. Knoblauch, Ingwer und Zwiebel damit fein“reiben“. Wenn Sie Alkohol vertragen, können Sie Zwiebel und Knoblauch vorher anbraten und mit ein wenig Rot- oder Weißwein ablöschen.

Die Frikadellen können traditionell in der Pfanne ausgebacken werden, wodurch sie rundherum knusprig werden. Das spritzt, was das Zeug hält, außerdem braucht man dafür zusätzliches Fett, und der Küchengeruch, der sich im ganzen Haus verbreitet, erinnert auch am Tag danach noch an die deftige Kochorgie.

Eine viel dankbarere und unkompliziertere Methode ist dagegen die Zubereitung in Silikonförmchen. Diese müssen nicht einmal eingefettet werden. Und ein weiterer Pluspunkt: Die Frikadellen schrumpfen ein wenig in der Form zusammen und machen Platz für das ablaufende Fett, selbst wenn man die ganze Form bis zum Rand füllt und die Masse festdrückt. Am Ende piekt man die Frikadellen einfach mit der Gabel aus der Form heraus und verfährt mit dem übrigen Fett je nach Belieben.

Und das Ganze funktioniert natürlich auch entsprechend in Form eines Hackbratens.

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