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Heiße „Schokolade“ — ohne Milch, ohne Schokolade

Heiße "Schokolade" aus Carob und KokosmilchZur Feier der Winterzeit (hüstel!) beschere ich Euch heute nach einem Spontanversuch ein AIP-kompatibles Rezept des winterlichen Wohlfühlgetränks schlechthin: Heiße Schokolade, allerdings aus Carob. Den Unterschied merkt man kaum, v.a. nicht, wenn man sich schon an den etwas eigenen, aber doch süßen Geschmack der gerösteten und gemahlenen Schoten des Johannisbrotbaums gewöhnt hat.

Diese „Schokolade“ hat es in sich und sollte in genüsslichen Dosen verzehrt werden — man darf nicht vergessen, dass Kokosmilch, die wir natürlich anstelle der normalen (oder jeder anderen) Milch verwenden, fast 20% Fett hat. Das kann unangenehm auf den Magen gehen…

Das Schöne am Carob ist, dass er das Getränk etwas sähmig macht, so dass man sich gleich an die echte italienische heiße Schokolade erinnert fühlt, die, da mit Stärke hergestellt, dickflüssig ist. Und das Gute am Carob: Er hat eine eigene Süße, so dass man wenig nachhelfen muss.

Man nehme also:
1 Tasse Kokosmilch2 TL Carobpulver
wenig Ahornsirup oder anderes Süßungsmittel
eine Prise Vanille (optional)
In der Vorweihnachtszeit passen bestimmt auch Zimt, Kardamom, Nelken und Sternanis dazu!

Die Milch erhitzen, leicht (!) süßen und das Carobpulver mit einem Schneebesen einrühren. Wahlweise mit weiteren Gewürzen abschmecken.

Wohl bekomm’s!

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Superfood Gelatine

So lange ich zurückdenken kann, liebte ich Schwartenmagen! Nicht alle sind gleich lecker, Hauptzutaten sind meiner Ansicht nach gutes Fleisch, Majoran und Pfeffer. Ich hätte im Traum nicht gedacht, dass ich das gute Zeug jemals selbst herstellen würde. Nun habe ich die Gelatine endlich für mich entdeckt und komme nicht mehr davon los!

Gelatine – eine aus Kollagen bestehende farb- und geschmacksfreie Substanz, gewonnen aus tierischen Knochen und Haut – ist in der Paleoernährung eine unverzichtbare und vielfältige Ergänzung.

Vorteile von Gelatine:

  • wirkt sich positiv auf die Verdauung aus
  • reguliert das Immunsystem
  • repariert Leaky Gut
  • stärkt Sehnen, Knochen, Bindegewebe, Knorpel, Haare, Nägel
  • reich an nicht-essentiellen Aminosäuren (Glycin und Prolin)
  • hochwertige und reine Proteinquelle
  • fördert den guten Schlaf

V.a. Menschen, die sich nur selten hochwertiges Fleisch leisten können, sollten vermehrt auf Gelatine (bevorzugt von Weidevieh) setzen.

Fleischsülze:
Zunächst stellt man mit einem guten, durchwachsenen Stück Fleisch, Knochen und Gemüse eine Brühe oder einen Fleischsud her. Mit einem Schnellkochtopf entzieht man Fleisch und Knochen einen Großteil der Gelatine (Knochen können mehrmals verwendet werden, einfach nach dem Kochen einfrieren). Die Brühe im warmen Zustand gut würzen (Salz, Pfeffer, Kräuter wie Majoran, Thymian, Oregano etc.) und pro 100ml einen EL Pulver-Gelatine auflösen und zufügen. Das Fleisch kleinschneiden, auf dem Boden eines tiefen Gefäßes ausbreiten und mit der Flüssigkeit bedecken. Über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen und zum Frühstück, zum Salat, zu Gemüse oder als Snack genießen.

Das Ganze funktioniert natürlich auch mit Obst!

Fruchtjellies:
Gelatine in heißem Wasser auflösen und mit Fruchtpüree oder Fruchtsaft/Kombucha und ein wenig Zitronensaft vermischen. In Eiswürfelformen füllen und durchkühlen lassen.

Oder mit Kokosmilch!

Kokos-Pannacotta:
Gelatine in heißem Wasser auflösen. Kokosmilch mit Vanille erwärmen, mit Honig süßen und die Gelatine einrühren.

Kurz, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Gelatine regelmäßig in die Ernährung zu integrieren. Die beste Konsistenz und Lieblingsverwendung muss jeder für sich selbst herausfinden. Fest steht, dass Gelatine absolut geschmacksfrei ist, was den Verzehr bedeutend erleichtert.