Vanille-Tapioka-Pudding

Vanille-Pudding aus Kokosmilch und Tapioka-KugelnIch gebe zu, dass ich selten die Muße habe, aufwendige Rezepte nachzukochen oder nachzubacken. Dieses Puddingrezept ist jedoch genau auf meine Bedürfnisse – einfach, schnell, lecker, AIP – zugeschnitten und beschert ein herrliches und variables Dessertvergnügen!

Schon lange war ich auf der Suche nach Tapioka-Kügelchen, die nicht aus Asien importiert sind. Nichts für ungut, aber ich kaufe einfach nicht gerne in Asiamärkten, da man selten weiß, woher die Ware wirklich kommt.

Nun habe ich die Kügelchen im Reformhaus entdeckt und sofort mitgenommen. Auch im Reformhaus trifft man mich selten an, da mir dort Vieles zu teuer ist. Wenn ich jedoch ein Produkt nicht im Biomarkt finde, schaue ich manchmal doch im Reformhaus vorbei, wo ich dann nicht selten fündig werde. Die Produkte – besonders die exotischen – haben nicht immer Bioqualität, sind aber auch nicht teurer als im Internet und somit schneller zu haben.

Für den Tapioka-Pudding braucht man für 2 Portionen:

400 ml Kokosmilch (1 Dose)
50 g Tapiokakügelchen
eine für Sie vertretbare Menge des Süßungsmittels Ihrer Wahl (ich habe Kokosnussnektar genommen und während des Kochens probiert, ob mir die Süße reicht; je dunkler die Art des Zuckers, desto dunkler natürlich auch die Süßspeise)
1 TL Vanilleextrakt (hier ein Rezept, wie man zuckerfreien Vanilleextrakt selbst herstellt)

Die Milch mit dem „Zucker“ und dem Vanilleextrakt aufkochen, vom Herd nehmen und die Tapiokakügelchen unter ständigem Rühren einrieseln lassen. Nun ist Geduld gefragt: Die Kügelchen sollten möglichst durchsichtig sein, um zum gewünschten Ergebnis – eine cremige Konsistenz mit bissfesten Kügelchen – zu führen. Ab und zu kann der Topf wieder auf die (heruntergedrehte) Herdplatte gestellt werden. Jedoch Vorsicht: Die Masse brennt schnell an und sollte sich in ständiger Bewegung befinden. Nach 20 Minuten gab ich mich zufrieden, auch wenn einige der Kügelchen noch einen weißen Kern hatten.

Was die Variabilität dieses Desserts angeht: Ich kann es mir sehr gut „pur“ vorstellen, oder etwa mit Zimt. Schokolade ist sicher auch eine Möglichkeit. Für die „glatte“ Variante würde ich einfach Tapiokastärke nehmen.

Und noch ein Wort zur AIP-Verträglichkeit: Cassava (aka Maniok oder Yuca) kann in manchen Fällen Kreuzreaktionen hervorrufen, also Vorsicht!

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