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Kokosschnee

Es ist kein Geheimnis in der Paleo-Welt, dass man Kokosöl mit dem Handrührgerät schaumig schlagen kann und das Ganze eine unglaublich angenehme Hautcreme ergibt, die noch dazu – Vorsicht Suchpotential – essbar ist! 

Ich stelle dieses wunderbare Muß meist auf Vorrat her. Dazu löffle ich etwa 500 g bei Zimmertemperatur gelagertes Kokosöl in eine hohe Schüssel (je höher, desto besser, das die Masse leicht spritzt) und schlage sie etwa 1-2 Minuten lang wie Schlagsahne. Fertig! Manche fügen ein paar Tropfen ätherisches Öl dazu (z.B. Wildrose), da ich aber ein ziemliches Leckermaul bin, gebe ich mich auch ohne kosmetische Zusätze zufrieden.

Ich benutze den Kokosschnee sowohl im Bad als auch in der Küche, so dass ich mir für beide Zwecke jeweils ein Glas damit abfülle. Nach dem Duschen reibe ich damit meine noch nasse Haut ein. Das ergibt eine sehr angenehme Emulsion, die schnell einzieht und die Haut den ganzen Tag über wunderbar weich hält. Über Nacht trage ich ihn auf das Gesicht auf – als Toner benutze ich verdünnten Apfelessig. Tagsüber ist mir das Kokosöl zu fettig und das Make-up tendiert dazu, zu verschmieren.

Da Kokosöl nicht tief in die Haut eindringt, kann man es beim Auftragen mit anderem Körperöl, z.B. Mandel- oder Arganöl, mischen.

Den Rest des Kokosschnees nasche ich aus dem Glas oder benutze ihn zum Kochen. Oft tröpfle ich 2 Tropfen Oreganoöl auf meinen Teelöffel Kokosöl, das hilft gegen Candida albicans.

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