Über diesen Blog

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Hashimoto-Blog! Ich heiße Maren, bin 32 Jahre alt und lebe und arbeite zurzeit in Göttingen.

Als ich 23 war, entdeckte man bei mir endlich das Hashimoto-Syndrom. Endlich? Klar bin ich meiner (neuen) Ärztin nicht himmelhochjauchzend um den Hals gefallen, aber ich war doch sehr erleichtert, nun einen Namen zu haben für das Paket an Symptomen, das ich seit Jahren mit mir herumschleppte: Eine lähmende Müdigkeit, die mich meine ganze Jugend begleitet hatte und mich mehrere Stunden am Tag ans Bett fesselte (Kommentar der Ärztin: „Ich hätte in diesem Zustand das Abitur nicht geschafft…“), ein alarmierendes Pochen im Bereich der Schilddrüse, Gelenkschmerzen, unreine Haut, Adrenalinhochs und Blutzuckerachterbahn im Ruhezustand, ein Hang zum Untergewicht, eine peinliche Vergesslichkeit, sowie ein durchaus gespaltenes Verhältnis zur eigenen Sexualität.

Meine Antikörperwerte lagen zu dieser Zeit bei 11 000 U/ml (normal sind 100 U/ml (TPO)). Ich konnte mich kaum aufrecht halten und sackte bei jeder Gelegenheit (in den Vorlesungen, in der Bibliothek, in jedem sitzenden Zustand) in die Waagrechte zusammen, um zu schlafen. Frühere Ärzte hatten mir Antidepressiva verschrieben, doch glücklicherweise weigerte sich meine Mutter, die Rezepte in der Apotheke gegen die entsprechenden Mittel einzulösen. Ich sollte mehr Sport treiben und wurde auf Schlaf-Apnoe getestet. Meine Blutwerte waren angeblich ok. Nur auf Antikörper testete niemand.

Die Einstellung von L-Thyroxin dauerte etwa 1 1/2 Jahre und schwankte erheblich, bis ich erste Besserungen spürte. Doch die Freude war von kurzer Dauer, und die Symptome stellten sich allmählich wieder ein. Tipps zu einer Ernährungsumstellung erhielt ich nie – außer den Hinweis, auf Jod möglichst zu verzichten. Ich probierte verschiedene Ernährungsweisen von Rohkost über basische Ernährung bis hin zu vegetarisch und schließlich vegan aus, ohne jedoch merkliche Verbesserungen meines Zustands festzustellen.

Vor Kurzem empfahl mir eine Bekannte das Buch Jeden Tag wurde ich dicker und müder von Vanessa Blumhagen. Ich informierte mich auf Amazon und stieß auf das Buch Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln von Dr. Datis Kharrazian. Aufgrund der außergewöhnlich positiven Rezensionen entschied ich mich zum Kauf des letzteren Buches… und wurde angenehm überrascht. Hier lag ein Buch vor mir, das Seite für Seite beschrieb, wie ich mich fühlte und was zu tun war. Gierig las ich mich ein in die Materie, recherchierte im Internet weiter, und fand mich im Nu in einer neuen Welt wieder, der amerikanischen „Autoimmune Protocol (AIP) Community“. Über Nacht änderte ich meine Ernährung von vegan zu Autoimmun-Paleo. 

All dies ist nun (im November 2013) 8 Wochen her. Ich habe mich in dieser Zeit mit wenig Anderem beschäftigt als mit meiner Ernährungsumstellung und meiner eigenen gesundheitlichen Bestandsaufnahme. Ich war erschüttert, wie wenig ich über meinen eigenen Zustand wusste und dass ich mich – obwohl ich überzeugt war, als Veganerin so gesund wie nur möglich zu leben – in Bezug auf meine gesundheitlichen Verfassung völlig falsch ernährte.

Die ersten Wochen waren zugegeben hart (mehr dazu hier). Trotzdem fühlte ich mich früher als erwartet merklich besser. Ich hatte deutlich mehr Energie, blieb den ganzen Tag lang wach, und das unangenehme Pochen im Bereich der Schilddrüse verschwand. Ich konnte es kaum glauben.

Weiterhin lese ich viel über den amerikanischen Ansatz, Hashimotopatienten zu helfen, und überschlage mich selbst in meiner Küche, in der ich viele Stunden zubringe. Zum Glück habe ich immer sehr gerne gekocht und Neues ausprobiert, so dass ich mich lediglich auf neue Zutaten einstellen musste. Die Amerikaner sind uns auf dem Gebiet der Hashimoto-Forschung weit voraus, auch wenn die Patienten dort die gleichen Probleme haben wie ihre deutschen Leidensgenossen: Sie stoßen auf Unverständnis bei ihren Ärzten, die zu schlecht über die Krankheit informiert sind und ihnen daher oft ratlos gegenüberstehen.

Im Grunde bin ich sehr sauer: Wozu taugt eigentlich die Schulmedizin, wenn sie grundsätzlich das Prinzip Ursache und Wirkung verkennt? Wenn Patienten sich in Eigeninitiative und in ihrer Freizeit selbst anlesen müssen, worauf es in ihrem Fall ankommt, und Unsummen an Geld ausgeben müssen, um sich selbst zu kurieren und jahrelanges Nichtstun oder Unwissen der Ärzte zu kompensieren? Wieso wissen Ärzte und Spezialisten nicht bescheid über Krankheiten, an denen so viele Menschen leiden, und warum ist es immer nur der Verdienst von Einzelnen, wenn es einen Durchbruch in Sachen Gesundheit gibt?

Kann man nicht mehr von Ärzten erwarten? Bestimmt kann man das. Doch die verbreitet missliche Lage in der Allgemeinmedizin (ohne verallgemeinern zu wollen) wird sich auch in der nahen Zukunft nur für den ändern, der sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. Will heißen: Patienten müssen sich selbst informieren und ihre Ärzte mit ihrem Plus an Wissen überzeugen. Stellen Sie sich auf ein mühsames Unterfangen ein! Im Gegenzug werden Sie aber durch die Beschäftigung mit Ihrer gesundheitlichen Situation viel über sich selbst lernen und vieles selbst angehen können. Was gibt es Verlockenderes, als ein Stück weit selbst Meister seiner eigenen Lage zu werden?

Das Wissen und die Erfahrungen, die sich in zahlreichen amerikanischen Publikationen sowie im Internet auftun, möchte ich hier in gebündelter Form an deutschsprachige Patienten (und gerne auch Ärzte) weitergeben, die sich in der englischen Sprache womöglich weniger gut zurechtfinden als ich oder die nicht die Zeit investieren wollen oder können, um an die maßgeblichen Informationen heranzukommen. Auch meine eigenen Erfahrungen möchte ich hier mitteilen und so möglichst viele Patienten zu einer nachhaltigen Änderung ihrer Lebensweise animieren.

76 Gedanken zu „Über diesen Blog

    1. Taka

      Liebe Maren
      Dein Blog kommt gerade gerufen 😊.
      Seit meiner Kindheit „leide“ ich unter Hautentzündungen und vieler weiterer Symptome. Erst durch einen DNA Test kam ich auf die richtige Spur. Seit ich mich paleo ernähre, geht es mir besser! Heftige Kreuzreaktionen liessen mich weiter recherchieren und dabei stiess ich auf deine Seite – welch Offenbarung.
      Herzlichen Dank für dein Engagement. Es tut gut zu lesen, weiter zu lernen. Manchmal war ich nahe daran, aufzugeben und zu verzweifeln. Im Moment habe ich erneut starkes Einschlafen der Hände und „Rauschen“ im Kopf nach Schokoladeverzehr (82%). Nüsse esse ich relativ viel…
      Herzliche Grüsse

      Antwort
      1. Maren Autor

        Schokolade geht bei mir auch nicht besonders gut… Nüsse sollte man nicht so viele, bei AIP gar nicht, essen. Hast Du schon mal Erdmandelflocken probiert? Ein Traum und absolut AIP-kompatibel.

    2. jasmin 85

      hallo zusammen bei mir fing alles vor 7 jahren an der geburt meiner tochter die ersten jahre war ich gereizt und wusste nie warum die ärtze sagten immer das ist normal bei einem schreibaby zu info kurz meine tochter war schrei baby 1 jahr lang!und ohne unterstützung meinten dann die ärtze wäre alles normal dann wurde ich immer müder bin dann zu arzt weil ich schmerzen im hals bekam dann wurde beim ultraschal festgestellt das meine schildrüse nicht in ordnung war wurde dann ins krankenhaus überwiesen!ich nahm den termin wahr dann blutabnahme diagnose unterfunktion ich bekam l tyroxin 50 mg ich nahm es fühlte mich die ersten 3 wochen besser danach ging es wieder los haarausfall wurde immer weniger leistungsfähig konnte mich kaum um meine tochter kümmern war viel am weinen ich wieder zum arzt ja okay wieder blutuntersuchung erhöht auf 75 mg ersten 5 wochen gut danach ging es wieder los ich konnte kaum meine tochter zum kindergarten bringen mit viel mühe weil ich soo müde und geschwächt war ich hatte ständig fieber war so oft krank so das ich ins büro musste von meinem alten arbeitgeber das es so nicht weiter geht.dann ging ich wieder zum arzt auf 100 erhöht es folgten schlimme depressionen inkl tagesklinikaufenthalt ich habe mich von all meinen freunden abgekapselt weil ich keine kraft mehr hatte ich war zu mit deppressionen ich hatte angst panikattacken von den ärtzen hörte ich immer wieder ja pyche pyche und ich vertraute den ärtzen.mittlerweile war ich schon bei dem 5 jahr angekommen ich war ein ganz anderer mensch keiner hat mich für ernst genommen keiner meine symtome waren immer auf pyche gerichtet in der klinik bekam ich dann antidepresiva.ich winderte mich den anderen patienten ging es mit der zeit gut ich war noch immer am weinen trotz tablettem jede woche hatte wir visite ich sagte jede woche das es mir noch immer nicht gut geht dann wurde mir vom kopf geknallt vom arzt ja sie haben immer was anderes ich hielt mein mund dann schluckte und hab dann noch gedacht ja vielleicht bildest du dir was ein.dann bin ich entlassen worden bin wieder arbeiten gegangen mit viel überwindung weil ich immer müde war nicht leistungsfähig sobald ich nach hause kam war ich so gut wie schon am schlafen ich war trotz 15 std schlaf müde ausgeschlafen war ich die letzten 7 jahre kein tag mehr im november 2015 hatte ich schlimmes herzrasen schlafstörung und nahm innerhalb von 2 monate 12 kg zu ich ging wieder zum arzt hab mir ne überweisung geben lassem ich wieder zum arzt für schilddrüse die fragte mich dann wie ich mich fühle und ich sagte ich fühle mich immer schlimmer und als antwort bekam ich dann ach ja ist halt schilddrüse ich wartete auf meine blutwerte ich rufte an meine ärtztin sagte die werte sind super ich müsste an mir selber arbeiten und nochmal ne terapie anfangen erhöhten aber meine dosis wieder auf 150 mg l thyroxin.innerhalb von 2 monate ging es mir wieder schlimmer ich war nur noch am frieren obwohl draussen 20 grad waren ich hatte ängste obwohl keine gründe vorlagen ganz ehrlich ich stand kurz vorm durchdrehen.dann traff ich eine alte schulfreundin wir kamen ins lange gespräch und sie erzählte mir von ihrer hashimoto das sie eine fehlgeburt hatte dadurch und ich erzählte ihr von meinen letzten 7 jahre hölle.sie empfehlte mir sofort ein arzt in düsseldorf der speziell auf schwerpunkt schilddrüse ist.ich hatte sofort angerufen und mir ein termin gemacht!ich fuhr hin er nimmte meine symtomeauf und nahm mir 6 röhrchen blut ab statt 2 wie sonst.freitag bekam ich ein anruf ich hätte hashimoto meine werte würden überhaupt nicht stimmen ganz falsch eingestellt.ich würde jedem empfehlen wer probleme zum speziellen arzt zu gehen weil der nimmt alle werte nicht nur den tsh wert der war 7 jahre bei mir gut laut schilddrüsen arzt gibt nicht auf holt euch hilfe .liebe grüsse

      Antwort
      1. Claudia

        Hallo. Zu welchem Arzt in Düsseldorf gehst Du denn? Ich komme aus Köln und suche seit über 10 Jahren Bach jemandem der Hashimoto „ernst“ nimmt.
        Liebe Grüße
        Claudia

      2. Gudron Naylies

        Hi zu welchem Arzt gehst du in Düsseldorf? Ich brauche dringend einen guten Arzt der sich in diesem Bereich auskennt. Danke.

  1. Petra Schneider

    Liebe Maren, vor kurzem habe ich erst von der Paleo Diaet gehoert und ich bin sehr dankbar für Deinen Blog. Gestern startete das erste Seminar ueber Hashimoto und SD Unterfunktion, das ich für Aerztr und Therapeuten nach dem Buch von Datis K. entwickelt habe. Ich werde nun das Seminar erweitern und Dein Blog lesen, sowie gerne weitergeben. Ich kann zwar ganz gut Englisch, freue mich aber um so mehr es in Deutsch zu lesen. Aufgrund des Kombuchas habe ich Dich gefunden und freue mich sehr darüber. Viel Erfolg und von Herzen Danke für Dein Wirken und weitergebe der Infos. Liebe Gruesse Petra Schneider

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Vielen Dank für die netten Worte! Ich freue mich, wenn der Blog ein wenig Beachtung findet, auch wenn ich nur unregelmäßig poste und blutige Anfängerin bzw. Laie bin. Ich verdanke dieser Ernährungsweise schon jetzt sehr viel und bin absolut von ihr überzeugt. Meine Antikörper sind wieder im Normalbereich angekommen und es ging mir noch nie so gut. Ich kann nur hoffen, dass immer mehr Ärzte begreifen, wie viel man schon allein durch eine Ernährungsumstellung erreichen kann.

      Antwort
    2. Kirsten

      Auch ich habe seit Jahren Hashimoto und ernähre mich seit Weihnachten nach dem Paleoprinzip. Nun suche ich einen Arzt der Hashimoto nach Davis Kharrazian behandelt. Ich wohne in Kassel. Könnt ihr mir da weiter helfen?

      Antwort
      1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

        Liebe Kirsten,

        Danke für Deinen Kommentar!

        Mein Arzt in Göttingen (ein Schulmediziner) hat mich ganz gut im Griff, was die Hormoneinstellung angeht. Ansonsten habe ich eine gute Heilpraktikerin in Hannover, Frau Dr. Heitland. Auch in Kassel kann ich Dir eine gute Heilpraktikerin empfehlen. Schau‘ auch mal in der Rubrik Ärzte nach, ob da jemand für Dich dabei ist. In jeder größeren Stadt gibt es ein Endokrinologikum, das Dich durchchecken kann, allerdings kann es langwierig sein, einen Termin dort zu bekommen.

        Viel Erfolg!
        Maren

  2. Lieblingsopfer

    Huch! 🙂
    Ich bin gerade über deinen Blog gestoßen … auch ich habe Hashimoto und hatte keinerlei Ahnung davon, dass man – bis auf Jod – auch ernährungstechnisch etwas tun kann. 😮
    Zum Hashimoto gesellt sich bei mir noch Fruktoseintoleranz und chronische Migräne. Letzteres zwang mich, meinen Horizont in punkto Ernährung zu erweitern und so stieß ich auf ketogene Ernährung, die ich derzeit seit 6 Wochen nun praktiziere. Und es geht mir zunehmend besser! 😀
    Ich habe schnell herausgefunden, dass sich die Ketoküche in vielen Dingen mit Paleo deckt. Mein Interesse ist geweckt. Vielen Dank 🙂

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Katja, das freut mich, dass immer mehr Leute – wenn auch über Umwege – auf die Paleo-Ernährung (bzw. Keto) stossen. Laut meiner Heilpraktikerin sind wir damit auf dem richtigen Weg. Zur Fruktoseintoleranz gibt es auf meinem Blog auch einen ganzen Artikel. Ich freue mich über einen regen Austausch, Deinen Blog werde ich mir gleich zu Gemüte führen! Grüße zurück!

      Antwort
  3. Kristine

    Hi Maren, ich habe auch gerade 8 Wochen intensiver Recherche hinter mir, nachdem es mir in letzter Zeit mit meiner Hashimoto immer schlechter ging (habe u.a. auch das Buch von D. Kharrazian gelesen). Ich kann nun meine Blutwerte selber interpretieren, konnte aber auch vorher schon selber fühlen, ob ich gut eingestellt bin oder nicht. Leider glaubt meine Ärztin, dass zu viel Fachwissen den Patienten zum Hypochonder macht… Nun lebe ich glutenfrei, nehme Magnesium, Zink, Vitamin B6, B12, D3, Fischölkapseln und Gluthationcreme. Aber ich bin noch nicht weiter, was meine Hormoneinstellung betrifft. Meine Ärztin sagt, man sollte bei Hashimoto höchstens 75 mg Thyroxin nehmen. Ich habe sie überredet, mir ein Kombipräparat mit T4 und T3 zu verschreiben, aber leider traut sie sich nicht, mir Schweinehormone zu verschreiben. Hast Du das mit den maximal 75 mg schon einmal gehört? Kennst Du einen Arzt, der hier progressiver ist und auch mal über Alternativen zu T4 nachdenkt? Oder kennst Du eine gute Studie, mit der ich meine Ärztin überzeugen kann?
    VG aus Essen,
    Kristine

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Kristine, also von den max. 75 mg L-Thyroxin habe ich noch nichts gehört (was aber nichts heißen will). Jedenfalls liege ich persönlich da seit Jahren ‚drüber… Mittlerweile habe ich aber das Gefühl, dass ich L-Thyroxin eigentlich ganz gut vertrage. Seit ich mich nach AIP ernähre, purzeln die Antikörper und mit ihnen die Dosis – in einem halben Jahr von 150 über 125 auf 100… damit bin ich ganz zufrieden und hoffe, dass ich so immer weniger nehmen muss. Hormoneinstellung ist etwas super Individuelles, was ich mir nicht zutraue, bei jemand anderem zu beurteilen. Ich habe aber eine sehr gute Heilpraktikerin in Hannover (http://www.heilpraktiker-heitland.de/), die mir echt viel weitergeholfen hat. Du kannst sie ja einfach mal anschreiben. Sie kennt sich gut mit Kharazzian aus und kann Dir mit der Dosierung weiterhelfen. Weitere Links zur T3/T4-Medikation: http://www.thyroidlifestyle.com/#!page4/cfvg und http://chriskresser.com/3-steps-to-choosing-the-right-thyroid-hormone. Falls Du kein oder nur wenig Englisch verstehst, fasse ich gerne zusammen, sag‘ einfach Bescheid!

      Antwort
    2. Claudia

      Hallo Kristine, nimmst du die Creme von Apex? Ich wäre dankbar für einen Tipp, wo man eine Gluthationcreme herbekommt, die nicht tausend Stoffe enthält, die zwar natürlich sind, aber bei Multiallergikern kontraproduktiv, wie die von Apex, die Kh. empfiehlt. Gleiches gilt für die Phosphatidylserin und Süßholzcreme, die er empfiehlt.
      Claudia

      Antwort
  4. Sabine Engel

    Hallo, „Leidensgenossin“ 😉
    Ich weiß seit November 2013, dass ich Hashimoto habe und habe 1/2 Jahr davor selbst entdeckt, dass ich neben Lactose auch Gluten nicht vertrage, Recherche ohne Ende. Schon lange habe ich Migräne und ein damals als allergisch eingestuftes Asthma, das sich mittlerweile als sog. Samter Trias (Aspirin Asthma) und eine ausgewachsene Salicylat-Intoleranz entpuppt hat. Hierbei habe inzwischen ein Forum für Betroffene eröffnet, wo viele Infos zusammen fließen.

    Du hast vollkommen recht, man muss recherchieren ohne Ende. Am erschreckendsten fand ich, dass die SD-Werte immer als gut interpretiert wurden und ich nach dem Durchforsten von Vanessa Blumhagens Buch mir diese mal alle angefordert habe. Bis 2005 zurück konnte ich das, und siehe da: stark erhöhte Werte, viel schlimmer als im November. Ja, das alte Lied: der Arzt kannte sich wohl damit nicht sooooo gut aus und verließ sich auf die Referenzwerte…

    Ich ernähre mich ja schon lange fast glutenfrei, außer mich packt es mal, dann backe ich mit Kamut, Emmer oder Einkorn (die ganz alten Getreidesorten mit wenig Gluten und vielen tollen Inhaltsstoffen). Paleo weicht eigentlich nicht so doll von meiner früheren Ernährung ab. Gut, die Sojamilch kann ich verschmerzen, das Gluten fehlt nicht, Zucker ist schon lange tabu (wegen der Entzündungswerte), also ging es los. Dank der Salicylatintoleranz darf ich viel Obst und Gemüse nicht essen, dank Hashi ja auch einiges, die Nickelallergie verbietet Hülsenfrüchte und noch einiges mehr…. aber hey, mein Lebensgefühl steigt, das ist toll!

    Ich bin gespannt, was mich hier bei dir noch erwartet und sende liebe Grüße aus Berlin.
    Deine Sabine

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Danke für Dein Feedback, Sabine! Mit der Zeit wirst Du bestimmte Dinge sicher wieder essen können. Das Tolle and AIP und Paleo ist ja, dass man einen ganz anderen Zugang zum Körper bekommt und seine „Zeichen“ besser versteht. Weiterhin toi toi toi!

      Antwort
  5. halsmaul

    Danke für Deinen Blog.

    Ich habe auch Hashimoto, mache seit zwei Wochen Paleo und bin begeistert, wie viel Energie ich auf einmal habe. Muss jetzt fast aufpassen, nicht in eine Überfunktion zu rutschen 🙂

    Liebe Grüsse aus München,
    Tobias

    Antwort
    1. Florencia

      Hallo! ich suche eine Arzt in München, der nach Dr. Kharrazian behandelt. Ich hab erst angefangen vor ein paar Tagen mich Paleo zu ernähren aber ich würde gerne eine ärztliche Behandlung dazu haben.
      Gibt es in München eine Paleo Gruppe mit Hashimoto?
      Danke und liebe Grüße
      Florencia

      Antwort
      1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

        Liebe Florencia,

        Es gibt in D meines Erachtens niemanden, der nach Kharrazian behandelt. In München ist mir nur Dr. Heufelder als SD-Experte ein Begriff (s. Ärzte). Ich würde nach Heilpraktikern Ausschau halten, die wenigstens mit dem Namen Kharrazian etwas anfangen können. Deine Rechercheergebnisse würden mich sehr interessieren, würde die Ärzteliste auf dieser Seite gerne erweitern.

        Liebe Grüße und viel Erfolg,
        Maren

      2. Petra Schneider

        Hallo Florencia, ich bin Heilpraktikerin in Markt Schwaben (bei München) und habe mich intensiv mit dem Buch auseinander gesetzt und seiner Therapie. Einen Arzt in München kenne ich leider auch nicht. Viel Erfolg. Liebe Grüße Petra Schneider

  6. Jasmin

    Hallo

    Ich lese das alles hier total intressiert, habe ein polyendokrines Autoimmunsyndrom mit Zölliakie und Hashimoto( ohne Nachweiss im Blut, kann man wohl haben??)
    Ich leide sehr und habe immer das Gefühl ich bin Psychisch krank:(
    Habe im August mit Paleo angefangen und ja es ging mir besser 🙂 bin leider eingeknickt was die Süßigkeiten angeht:(
    Ich werde mich hier mal ordentlich belesen und bin dankbar für jeden Tipp

    Antwort
  7. chrisoula

    Hallo Maren!
    Bin gerade auf Deinen Blog gestossen und werde jetzt sicher öfters vorbeischauen.
    Ich leide seit meiner Pubertät an Morbus Basedow (Schilddrüsen-Überfunktion). Nach der Geburt meines 1. Kindes hat sich alles normalisiert und ich dachte, ich wäre „geheilt“. Nach 9 Jahren fing es jetzt aber wieder an (38 Jahre). Ich hatte während den 9 Jahren immer wieder Symptome (Magen-Darm, Herzrasen, Augenprobleme), die kein Arzt in einen Zusammenhang bringen konnte (Verdacht auf Zöliakie, Lebesmittelallergien, Depression, Rheuma etc.) Die Schilddrüsenwerte waren in der Zeit immer normal. Seit Kurzem probiere ich nun auch die Paleo Ernährung, da ich schon immer fand, dass mir glutenfreie Lebensmittel (insbesondere Fleisch und Gemüse) am Besten tun.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz!
    Christina

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Christina,

      Danke für Dein Interesse! Autoimmunkrankheiten und Schwangerschaft sind ein leidiges Thema… Die Krankheit kann im Zuge der Schwangerschaft total zurückfahren, mit ihr erst ausbrechen oder mit voller Wucht zuschlagen; man steckt einfach nicht drin. Ich selbst habe noch keine Kinder, ich mache mir aber viele Gedanken darüber. Von vielen Hashimoto-Patientinnen ist bekannt, dass sie Fehlgeburten haben, vermehrt autistische Kinder zur Welt bringen, und und und. Ohne schwarzmalen zu wollen, bin ich mir des Risikos (nicht nur für mich) stets bewusst.

      Probiere es einfach mal mit einer Ernährungsumstellung nach Paleo/AIP. Für viele Autoimmunpatienten ist sie ein Segen. Falls Du Englisch sprichst, empfehle ich Dir auch einschlägige Gruppen auf Facebook bzw. die entsprechenden Seiten im Internet (The Paleo Mom, The Paleo Approach, Mickey Trescott, etc.). Gute deutsche Seiten sind auch urgesundheit.de und Wilde Fermente.

      Viel Erfolg und Inspiration wünscht
      Maren

      Antwort
    2. Nicole Schilling

      Hallo…
      Ich habe vor zwei Wochen die Diagnose Morbus Basedow bekommen und bin jetzt total deprimiert… Ich nehme jetzt Thiamazol und habe aber nur Schiss vor schlimmen Nebenwirkungen…
      Nimmst du Medikamente?
      Und wie fühlst du dich dabei mit der Paleo-Ernährung?
      Viele Grüße
      Nicky

      Antwort
      1. Maren Autor

        Liebe Nicky,

        Natürlich nehme auch ich Medikamente gegen Hashimoto. Sie haben bei mir gar nichts bewirkt, außer, dass mein Körper mit Hormonen versorgt wird. Allein die Ernährung hat spürbare positive Auswirkungen auf meinen Krankheitsstand.

        Mit MB kenne ich mich sehr wenig aus. Ich würde mir eine/n gute/n Heilpraktiker/in suchen, die Dich beraten kann. Kann Frau Heitland in Hannover empfehlen.

        LG und guten Mut!
        Maren

  8. Martina

    Hallo Maren,
    vor kurzem habe ich deinen Blog gefunden – eine Antwort auf soviele meiner Fragen! Toll und schön, dass es diesen deutschsprachigen Blog gibt!
    Bei mir wurde vor 6 Jahren Hashimoto diagnostiziert, seit Anfang Januar ernähre ich mich nach Paleo. Durch Zufall bin ich auf das AIP gestoßen und habe mich ein wenig eingelesen. Mein Problem ist, dass ich seit der Ernährungsumstellung eher zu- als abnehme. Deshalb wollte ich dich fragen: wie war das bei dir, bist du sofort auf Ernährung nach Paleo AIP umgestiegen oder zuerst auf Paleo und dann auf AIP? Konntest du bei dir ähnliches beobachten wie ich?

    Weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog & Grüße,
    Martina

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Martina,
      Danke für Dein Interesse! Ich bin über Nacht von vegan auf AIP umgestiegen. Tendenziell neige ich zu Untergewicht, aber seit der Umstellung habe ich das Gefühl, mein Idealgewicht gefunden zu haben. Dieses zu erreichen gelingt jedem wohl auf eine andere Art und Weise. Ich verzichte auf Zucker und die meisten Kohlenhydrate (KHs). Auch mit Grauzonen-KHs wie Kartoffeln und Reis bin ich sehr vorsichtig. Einige glutenfreie Mehle sind Gluten-Kreuzreaktoren (z.B. Tapioka), d.h. der Körper reagiert auf sie u.U. genauso negativ wie auf Gluten. Versuche es vielleicht mal mit Mahlzeiten, die folgendermaßen aussehen: 1/4 Fleisch/Fisch, 1/2 Gemüse und Salat, 1/4 KHs (versuche es mal eine Weile ausschließlich mit Kochbananen und Taro > gibt es beim Asiaten), dazu 1 EL fermentiertes Gemüse. Ich würde die KH-Menge relativ gering halten (aber nicht ganz weglassen!), dafür lieber mal ein paar Löffel Kokosöl essen. Und so würde ich weiter experimentieren, bis sich eine Balance zwischen „Satt“ und „Wohlfühlen“ herstellt.
      Ich hoffe, das hilft Dir ein wenig weiter!
      Viel Erfolg,
      Maren

      Antwort
  9. Debby Aw

    hallo maren,
    bin durch zufall gestern auf deinen blog gestoßen.
    ich leide selber an hashimoto seit ein paar jahren,habe mich aber ehrlich gesagt anfangs nie wirklich dafür interessiert bzw damit auseinander gesetzt.
    ich dachte immer, das ist „normal“, dass ich im alltag so müde bin-aufgrund meiner arbeit!
    ein bluttest, den ich nur auf empfehlung meiner mum (die selber an hashimoto leidet)gemacht habe, hat aufgezeigt,dass ich einen extremem eisenmangel habe. und kurze zeit später dann: hashimoto!
    okay gut, dann nehme ich halt die eisentabletten&schilddrüsenhormone-so dachte ich&habe mein leben genauso weiter geführt.
    meine mum hat mir dann das buch“jeden tag wurde ich dicker und müder“ empfohlen und da bin ich „aufgewacht“.
    seit ein paar monaten bin ich in australien am reisen und hatte das erste mal zeit&muße, mich meiner krankheit zu widmen.
    habe wirklich auf gluten verzichtet&stellte extrem positive wirkungen fest. keine blähungen,kein völlegefühl, habe sogar etwas abgenommen. habe mich dann auch von meiner soja latte „getrennt“ und bin auf mandel-latte umgestiegen.
    habe n freiburg-wo ich herkomme- auch schon vegan gelebt, aber aus dem grund, weil ich die fleisch-und milchindusrie nicht unterstützen wollte.
    in australien,so dachte ich, wird das alles schwieriger, aber nein, überall findest du GF, vegan, bio….leider konnte ich meinen ernährungsplan hier trotzdem nicht so ganz umsetzen, denn ein längerer hostel aufenthalt hat mir einen strich durch die rechnung gemacht. habe dort viele internationale freunde kennen gelernt&wir haben oft zsm gekocht. koreanisch,japanisch,italienisch…und ich wollte das einfach probieren. pasta,fleisch,fisch. yummi!aber gerade bei gluten habe ich sofort negative auswirkunge gehabt!
    jezt habe ich mich bewusst entschieden, dass ohne gluten durchzuziehen,auch wenn es manchmal schwer fällt.
    habe vorher noch nie über paleo gelesen&werde das jetzt machen.bin jetzt schon total gespannt!
    danke fuer all die infos!
    lg debby

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Hi Debby,

      Danke für Dein Interesse und Deinen Kommentar! Klar, dass Du in Deiner Situation (auf Reisen, neue Leute kennenlernen, etc.) nicht auf alles verzichten willst. Aber gerade weil Du Dich in einem Land aufhältst, wo das Angebot so toll ist, kannst Du ja auf Alternativen zurückgreifen. Vielleicht kannst Du Reisnudeln statt Weizennudeln zur Pastasoße essen, oder den Burger eben ohne bun. Ich habe einen Monat Indien überlebt, wo die Küche wirklich ziemlich gluten-/kohlenhydrat-/frittierlastig ist und kaum frisches Gemüse gereicht wird. Man kommt durch, wenn man den Mund aufmacht und den Leuten erklärt, was man gerne essen würde… Ich war erstaunt, wie viel selbst dort möglich war, auch wenn ich mich natürlich nicht 100% AIP ernähren konnte.

      Der ultimative Fan von Vanessa Blumenhagen bin ich zugegebenermaßen nicht, auch wenn ich ihr zugestehe, dass sie ziemlich viele Leute dazu motiviert, ihr Leben umzukrempeln. Ich kann Dir in jedem Fall auch das Buch von Datis Kharrazian empfehlen! Schau‘ mal rein, er erklärt viele Zusammenhänge sehr eindringlich, über ihn bin ich auf diese Ernährungsweise gestossen.

      Ich wünsche Dir noch eine grandiose Reise! Genieße die Vielfalt und mach‘ Dir einen Ernährungsplan für danach!

      Viele Grüße,
      Maren

      Antwort
  10. Astrid

    Hallo Maren, ich bin wohl nicht zufällig auf deinen Blog gestossen. Eher sind es die Umstände das ich versuche mir alle Informationen im Internet zusammen zu suchen um auf den Kern meiner Symptome zu kommen. Dein Blog hatte bei mir so eben einen AHA-Effekt ausgelöst und darum schreibe ich Dir.
    Ich bin 47 Jahre jung habe 2 Kinder und 3 Hunde und viel Arbeit um die Ohren..ich leide seit meiner Kindheit an Heuschnupfen und Allergien und mal mehr mal weniger an allerg. Asthma. Seit ca. 3 Jahren bin ich mit Rheuma diagnostiziert und seit ca. 1 Jahr mit Hashimoto. Seit dem suche ich immer wieder nach Lösungen für meine Erkrankungen. Über Homöopathie und Schüssler-Salzen bin ich nun bei der Ernährung angelangt und denke hier den Schlüssel für alle Erkrankungen vielleicht gefunden zu haben. Ich persönlich glaube nämlich das mein Rheuma und der Hashi in irgend einer Weise zusammenhängen und nicht als getrennte Erkrankungen auftreten, auch da es ja beide Autoimmunerkrankungen sind. Mein Rheuma betrifft allerdings nicht meine Gelenke sondern meine Sehnen was ich persönlich seltsam finde. Mein Hashimoto hat der Hausarzt diagnostiziert. Am Anfang dachte ich, auch durch die Art wie mir der Hausarzt das geschildert hat was es mit Hashi auf sich hat, na so schlimm scheint es nicht zu sein. Man nimmt eine Tablette und gut ist es. Mittlerweile denke ich nicht mehr so und bin auf der Suche nach einem guten Endikrinologen (im Raum Nürnberg/Ansbach). Denn seit ich die Tabl. sprich L-Tyroxin nehme, habe ich ordentlich Gewicht zugelegt und auch ab und zu Hitzewallungen, fühle mich oft überfordert mit allem, bin reizbar, müde und manchmal fast schon depressiv. Ich bin mittlerweile bei 125mg angekommen. Stutzig wurde ich auch bei der letzten Kontrolle und der damit verbundenen Erhöhung der Dosis da mein Arzt meinte: Nehmen Sie einfach mehr, merken werden sie das sowieso nicht. Er hatte nicht recht. Seit ich von 100 auf 125 mg erhöht hatte waren die Hitzewallungen und Schweissausbrüche weg. Seit dem bin ich auf der Suche welche Zusammenhänge das alles mit dem Rheuma, das täglich sich verändert, hat. Auch warum meine Sehnenentzündungen fast täglich sich ändern und auch mal Tage dabei sind in denen ich fast keine Schmerzen mehr habe und am anderen Tag dann fast nicht mehr ausstehen kann. (Ich nehme Sulfasalazin und 5mg Cortison tägl.)
    Leider ist die Suche nicht sehr einfach da es ja bekanntlich viel Experten gibt und man wiederum nicht alles glauben kann. Auf Paleo bin ich schon gestossen und fand den Ansatz sehr interessant aber ich habe wohl den Zusammenhang mit meinen Problemen nicht gesehen. Durch deinen Blog jetzt wohl schon!!
    Ich versuche schon seit einiger Zeit meine Ernährung etwas umzustellen also weniger Weizen und Getreide, weniger Zucker, mehr Obst (Heidelbeeren, Papaya, Granatapfel, mal eine Banane, Kokoschips), viel Leinöl und Kokosöl, Braunhirse und Chiasamen. Mein Problem ist aber wohl ich weiss nicht so richtig wie ich es anstellen soll und was ich genau ändern soll. Auch bezüglich auf meine Kinder die absolut nicht begeistert sind von Gemüse und keine Nudeln, keine Milch, kein Brot etc. Ich glaube das ist der Punkt der für mich am schwersten ist: Was und wie soll ich meine Ernährung ändern…
    Ich hoffe durch deinen Blog auf meine „Erleuchtung“ zu stosssen und grüsse herzlichst
    Astrid

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Astrid,

      Vielen Dank für Dein Interesse und Deinen Kommentar! Deine Schilderung lässt ganz klar durchscheinen, dass Du Dich sehr viel mit Deinem Körper auseinandersetzt und ihn beobachtest, auch was die Ernährung betrifft. Das ist schon mal ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Auf diesem Blog findest Du zahlreiche Anregungen, zusätzlich möchte ich Dir die Bücher von Datis Kharrazian (Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln) und Heidrun Schaller (Die Paleo (R)evolution) ans Herz legen.

      Zum genauen Zusammenhang zwischen Hashimoto und Rheuma kann ich mangels Erfahrung nichts sagen, außer, dass es sehr verbreitet ist, dass Autoimmunkrankheiten eher als Packerl und nicht alleine auftreten.

      Auch mit Kindern und AIP kenne ich mich wenig aus, da ich selbst noch keine Kinder habe. Instinktiv würde ich sie jedenfalls nicht zu AIP zwingen, schon gar nicht, wenn sie gar keine Autoimmunkrankheit haben. Wenn in der Familie die Essgewohnheiten divergieren, sollte auf jeden Fall Unterschiedliches auf den Tisch, so dass sich jeder nach seinem Geschmack bedienen kann. Wer Nudeln mag, kann sich die Nudeln nehmen, die Soße schmeckt aber auch zu Taro oder Kochbananenchips! Dazu immer ausreichend Gemüse, dann ist für jeden was dabei. Es hilft sicher auch, wenn Du vorkochst, z.B. Suppen, Eintöpfe und größere Fleischstücke. Ich selbst bin mit dieser Ernährungsweise nie auf Widerstand gestossen, vielleicht weil ich die Leute vorher informiere und bei Nachfragen begeistert darauf hinweise, wieviel besser es mir doch geht. Finde heraus, was Dir gut tut, und lebe es! Ein Ernährungstagebuch, in dem Du festhältst, was Du gegessen hast und wie Du Dich danach gefühlt hast, kann am Anfang durchaus sinnvoll sein…

      Ich wünsche Dir viiiiiel Durchhaltevermögen und viel Erfolg!

      Ganz liebe Grüße,
      Maren

      Antwort
    2. Silke

      Liebe Maren! Liebe Astrid!
      Ich bin gerade im Urlaub und kann nicht schlafen weil meine Füße so unendlich schmerzen. Hashi wurde 2009 diagnostiziert und chronische Sehnenentzündung 2011. Auf Rheuma wurde ich nie untersucht. Aber als ich deinen Kommentar las viel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich denke, Ihr könntet die Antwort auf meine „schmerzhaften“ Fragen sein!

      Lg
      Silke

      Antwort
  11. Kate

    Liebe Maren.

    Ich habe muede, unterkuehlte Jahre, die Diagnose Hashimoto Thyreoiditis und falsche Tabletten – Jodthyrox- / eine fatale Aerztin hinter mir. Nun nehme ich L- Thyroxin und Selen. Aufgrund der vielen widerspruechlichen Aussagen beginne ich erst heute -erneut- mit einer Ernaehrungsumstellung und weiss nicht, ob ich weiterhin Konditorin werden kann, da ‚ Kosten‘ Bestand ist… Deine Seite ist ermutigend und straight und ich hoffe, Du fuehrst sie weiter.

    LG
    Kate

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Kate,

      Es ist nie zu spät, noch einmal von Neuem anzufangen, wenn die Motivation da ist und man sich sicher ist, auf dem richtigen Weg zu sein. Als Konditorin könntest Du Dich auf glutenfreie Backwaren konzentrieren, das wäre doch toll und noch eine echte Marktlücke! Durch die Lehre müsstest Du eben durch, das ist klar, aber vielleicht findest Du einen Ausbildungsbetrieb, bei dem Du Dich spezialisieren kannst. Und wenn nicht, musst Du die drei Jahre eben durchziehen und verzichtest eben außerhalb des Kostens auf Gluten.

      Ich wünsche Dir viel Erfolg und stehe jederzeit für Fragen zur Verfügung!

      Liebe Grüße,
      Maren

      Antwort
  12. AB

    Hi, tolle Homepage/Blog!

    Es ist toll dass es mittlerweile AIP-Seiten auf deutsch gibt. Wir (Nadine & Adis) haben auch Hashimoto – wie sonst würde man sonst auf AIP kommen? 😉 … und haben auch eine kleine AIP-Fanpage erstellt. Würden uns über Anregungen/Feedback freuen (http://notesonvelvia.com).

    Alles Liebe,
    Nadine & Adis

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Nadine, lieber Adis,

      Wow, sieht toll aus! Da kann ich natürlich mit meinen schnell geknipsten, abendlichen Handyfotos nicht mithalten. Leider habe ich kaum Zeit für meinen Blog, aber ich versuche trotzdem, regelmäßig zu posten.

      Von Verlinkungen auf Zentrum der Gesundheit (Facebook) würde ich Euch allerdings abraten. Ich bin selbst Laie, aber ein paar Paleos, die m.E. wirklich Ahnung haben, raten regelmäßig von dieser Seite ab.

      Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß beim Bloggen!
      Maren

      Antwort
      1. notesonvelvia

        Oh, danke für das Feedback! Wir werden versuchen „Zentrum der Gesundheit“ zunächst ein bisschen genauer zu beobachten 🙂 – manche Artikel hören sich doch sehr plausibel an 🙂

        LG,
        Nadine & Adis

  13. naylamamabarton

    Hallo Maren,
    Danke fuer Deinen tollen Artikel zu diesem Thema. Es spricht genau an, was ich auch selbst erlebt habe. Bin mit Hashimoto erst mit 36 diagnostiziert worden und habe mir dann in muehsamer Kleinstarbeit alles selbst angelesen und das mit zwei kleinen Kindern. Aber meine intensiven Recherchen haben mich nun auch auf den beruflichen Weg gebracht, Menschen damit und mit anderen Leiden zu helfen. Ich bin Deutsche, lebe in Kanada und studiere seit kurzem holistic natural nutrition. Genau mein Ding. In meinem Leben dreht sich auch alles um Ernaehrung, Hashimoto verbessern und gesund bleiben. Eine ziemlich ausgepraegte persoenliche Mission. 🙂 Das Buch von Datis Kharazzian ist gut, ebenso das von Isabella Wentz, „The root cause of hashimoto“.
    Heilpraktiker in Deutschland sind zumindest auf dem richtigen Weg, an verschiedenen Stellen zu suchen und bestimmte Nahrungsmittel zu meiden, kann extrem helfen.
    Jedenfalls bin ich froh, dass Du das bloggen zu diesem Thema in Deutschland uebernommen hast. Mein blog in Kanada wird auch in Kuerze wiederbelebt, allerdings beschaeftige ich mich dort auch mit anderen Themen zur ganzheitlichen Ernaehrung.

    Liebe Gruesse,
    Pamela

    Antwort
  14. Nicole

    Liebe Marlen
    Danke für deinen Blog! Da gibt es viele gute Infos und Links zum selber informieren. Was ich dabei etwas vermisse, sind die Erklärungen, warum genau die zu meidenden Lebensmittel zu meiden sind. Zum Beispiel Nüsse und Samen. Nüsse sind mir noch halbwegs klar (können Entzündungen fördern), aber bei Samen ist mir der Kontext schon unklar. Und ich vermute, mit genügend Antioxidantien, sollten doch auch die Nüsse verträglich werden.
    Ebenso verstehe ich nicht, warum keine pflanzlichen Öle. Ich mache momentan das Patricia Kane Protocol, das eine ähnliche Ernährung wie Paleo vorschlägt, zusätzlich zu anderen Regeln. Dort soll man kaltgepresstes Sonnenblumenöl und Leinöl zu sich nehem, also genau jene Öle, welche bei AIP verboten sind.
    Kannst du mir eventuell aufzeigen, warum vor allem Nüsse, Samen und Pflanzenöle bei AIP nicht empfohlen sind?

    Antwort
    1. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

      Liebe Nicole,

      Es geht ja vor allem darum, erst einmal alles auszulassen, was potentiell schädlich für den Darm sein bzw. das Immunsystem anfeuern könnte. Die Paleo Mom liefert auf ihrem Blog eine gute Erklärung für Nüsse und Samen (sowie weitere Lebensmittelgruppen > s. die Beiträge „The WHYs behind the Autoimmune Protocol„. Heidrun Schaller hat es auf Deutsch folgendermaßen zusammengefasst: „Nüsse und Samen enthalten viele der gleichen schützenden Stoffe, die auch in Getreide und Hülsenfrüchten enthalten sind. Das ist auch ein Grund, weshalb es so viele Nussallergiker gibt. Diese Pflanzenbabys, die sich anders als Tiere nicht durch Weglaufen oder Kämpfen gegen den Verzehr wehren können, haben chemische Waffen, mit denen sie uns ein kleines bisschen vergiften, wenn wir sie essen. […] Unserem Verdauungstrakt machen diese Mengen an Lektinen und Phytinsäure [sie bezieht sich hier auf Nussmehle] schwer zu schaffen. Aber mindestens genauso schwer wiegt die Tatsache, dass Nüsse und Samen alles andere als ein optimales Fettsäureprofil haben, um als Grundnahrungsmittel zu dienen. Sie enthalten mit Ausnahme von Macadamianüssen weit mehr Omega 6 als Omega 3 […]. Der hohe Gehalt an diesen mehrfach ungesättigten Fettsäuren macht sie noch dazu denkbar ungeeignet zum Erhitzen. Denn was passiert mit ungesättigten Fettsäuren beim Erhitzen? Genau, sie oxidieren und fördern so alles mögliche Unheil im Körper.“ (S. 165–67) Dies wäre dann auch gleichzeitig die Erklärung dafür, warum wir erst einmal keine pflanzlichen Öle (die ja aus Samen bestehen) zu uns nehmen sollten. Zumindest würde ich sie nicht erhitzen, wenn Du sie trotzdem verwenden willst.

      Es spricht nichts dagegen, wenn Du Nüsse und Samen während der Provokationsphase in kleinen Mengen wieder einführst. Sie stehen in Sarah Ballantynes Liste an zweiter Stelle. Abzuraten ist die Verwendung von Mehlen, da sie Dir Nüsse in mengenmäßig hochkonzentrierter Ladung liefern.

      Viele Grüße,
      Maren

      Antwort
      1. Nicole

        Danke für deine Antwort!
        Ja, dass man die Öle nicht erhitzt, ist ein wichtiger Punkt. Aber unerhitzt sind Samenöle dann doch sehr gesund. Vor allem Leinöl enthält ja viel Omega 3 und ist für Hashimoto besonders geeignet, da wir ja auf Meeresfische (welche viel Omega 3 spenden) lieber verzichten sollten wegen dem Jod.

        Es gibt übrigens einen Trick, wie man die Phytinsäure in Nüssen reduzieren kann: Die Nüsse 8 Stunden im Wasser einweichen, dann im Ofen bei 45 Grad zirka 24 Stunden trocknen. So sind sie Phytinsäurearm, aber die guten Eigenschaften wie Mineralien und gute Fette sind noch enthalten.

        Über das Fettsäureprofil streiten sich die Fachleute ja schon ewig. Daher glaube ich nicht unbedingt, dass Omega 3 in höheren Dosen auch wirklich gut für den Menschen ist. Die meisten haben sicher zu wenig davon, aber zu viel könnte vielleicht auch schädlich sein (siehe Patricia Kane). Momentan benutze ich viel Hanföl und zum Braten grundsätzlich nur Butter und fahre gut damit.

        Hier noch ein Anreiz meinerseits: Bei den Ölen würde ich persönlich auch solche zu mir nehmen, die für Hashis als ganz schlimm gehalten werden (wie z.B. Arachidonsäure in kleinen Mengen), denn diese hat leider auch enorm wichtige und gute Eigenschaften für unseren Hirnstoffwechsel. Dafür wäre es aber gut, wenn man die Öle mit viel basischen Lebensmitteln ausgleicht, denn eine basische Ernährung reduziert wiederum die Entzündungen (=Ausgleich). Fleisch würde ich unbedingt essen, aber nicht zu viel, und auf Pasta und Brot verzichten (so wie es ja in der Hashimoto-Ernährung auch empfohlen wird).

      2. Maren @ Autoimmun-Paleo Autor

        Liebe Nicole,

        Wir reden hier ja zunächst mal über eine vier- bis achtwöchige Auszeit, und in der würde ich eben doch alles weglassen, was zu den fraglichen Lebensmitteln gehört. Es steht nicht zur Debatte, dass einige der ausgelassenen Lebensmittel für den Einzelnen völlig unproblematisch sein können. Vergiss bei den Ölen (und auch den Nuss-/Kern-Mehlen) nicht, dass Du hier Samen/Nüsse/Kerne in sehr hoher Konzentration zu Dir nimmst – und das ist auch mit ein Grund, warum Samen bei Paleo ok sind und die Öle eher nicht. Wenn Du die klatgepressten, unerhitzten Öle gut verträgst, spricht nichts dagegen, sie in wohldosierten Mengen zu verwenden.

        Auf Meeresfische verzichte ich überhaupt nicht. Ich meide nur solche Lebensmittel, die zusätzlich Jod enthalten.

        Den Trick mit den Nüssen kenne ich auch und praktiziere ihn mit geschälten Mandeln. Die esse ich wirklich gerne, auch wenn die Herstellung aufwendig und teuer ist.

        Die basische Ernährung ist meines Erachtens sehr gut mit der Paleoernährung vereinbar. Ein Basenüberschuss – also ein Mehr an frischem Gemüse, hauptsächlich grünes Blattgemüse – ist das A und O. Wenn man auf diese Weise das tierische Eiweiß relativ gering hält, um der Übersäuerung entgegenzuwirken, sollte man ganz gut fahren.

        Liebe Grüße,
        Maren

  15. Melanie

    Liebe Maren, ich kann gar nicht in Worte ausdrücken was für ein Gefühl es ist über die Recherche nach Behandlungsmethoden im Sinne von Dr. Datis Kharazzian heute auf Deinen Blog gestoßen zu sein. Es ist eine Mischung zwischen Dankbarkeit, Erstaunen, beglückt und auch traurig sein (weil jetzt erst). Ich bin 36 Jahre alt und habe vieles sehr ähnlich erlebt wie Du es auf dieser Seite beschreibst. Meine Hashimoto-Diagnose bekam ich mit 28, aber viele meiner Ärzte nahmen sie nicht ernst, einschließlich meiner Endokrinologen, weil meine Werte schnell wieder im „Normbereich“ waren. Ich kämpfe mit „immer nur schlafen wollen“ und vielem mehr, seit meiner Pubertät und erst jetzt, so zu sagen 20 Jahre später, habe ich das Gefühl vielleicht auf etwas gestoßen zu sein, was mir und „meinem Hashimoto“ entspricht. Ich freue mich wie verrückt Deinen Blog lesen zu können! Vielen, vielen Dank dafür :)!

    Antwort
  16. Kate

    Hi Maren!

    Ich/ die angehende Konditorin aus Bremen, arbeite nun seit August in einem sehr traditionellen Betrieb: das heißt viel Erfahrung, aber auch viel Mehl, Zucker, Milch, Eier, etc. und aktuell konsequente Ignoranz bezüglich „Glutenfrei und Konsorten…“.
    In der Berufsschule gibt es EINE Ökotrophologin, die in dieser Angelegenheit zugewandt ist… 😉
    Auf der Suche nach Konditoreien in Deutschland, die Produkte für AI- Patienten anbieten, bin ich in diesem Zusammenhang bisher nicht fündig geworden.
    Weißt Du da inzwischen vielleicht was 🙂 ?

    Vielen Dank für Deinen Blog!

    Kate

    Antwort
    1. Maren Autor

      Hallo Kate,

      Hast Du hier mal geschaut: Jute Bäckerei Berlin

      Backwaren können eigentlich kaum AIP sein, sollten zumindest in der Eliminationsphase weggelassen werden. Vielleicht können die Dir weiterhelfen, ansonsten haben sie mit Sicherheit ein offenes Ohr! Habe neulich Brot von denen probiert, es schmeckte wirklich hervorragend.

      Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Suche,
      Maren

      Antwort
  17. Katharina

    Hallo Maren,

    ich finde deinen Blog und die Autoimmun Paleo Ernährungs- und Lebensweise sehr interessant. Danke, dass du so viele Infos mit uns teilst!
    Ich leide ebenfalls an Hashi und wollte dich mal fragen, welche Schilddrüsenmedikamente du einnimmst?
    Seit fast 2 Woche ernähre ich mich nun auch endlich AIP konform. Blöderweise habe ich jetzt erst daran gedacht mal die Zutatenlisten meiner ganzen Medikamente zu kontrollieren und habe festgestellt, dass die Thyroxin und Thybon Tabletten, die ich einneheme, Maisstärke enthalten 😦 Jetzt bin ich auf der Suche nach einer passenden AIP gerechten Alternative. Vielleicht kannst du mir ein Präparat bzw. eine Firma empfehlen, die ich meiner Ärztin beim nächsten Besuch als Alternative vorschlagen könnte.

    Liebe Grüße
    Katharina

    Antwort
    1. Maren Autor

      Liebe Katharina,

      Ich selbst nehme L-Thyroxin. Das basiert glaube ich auch auf Maisstärke. Ich habe meine Heilpraktikerin zu diesem Thema befragt und sie meinte, dass das Quäntchen Tablette jeden Morgen irrelevant sei. Es gibt Schilddrüsenpräparate aus Schweineschilddrüse, aber ich habe noch keinen Arzt gefunden, mit dem ich dieses Thema hätte besprechen können. Du müsstest das Medikament sicherlich auch selbst bezahlen.

      LG,
      Maren

      Antwort
  18. Lara

    Hallo, bei mir wurde der Hashimoto mindestens 12 Jahre nachdem er anhand mir vorliegenden Untersuchungsergebnissen feststellbar gewesen wäre (Sono, Blutwerte), erst diagnostiziert. Wahrscheinlich wurde es eher fast 18-20 Jahre verschleppt, da ich auch in der Pubertät urplötzlich an bleiernder Müdigkeit erkrankte. Habe mich bis zur Diagnosestellung vegetarisch und manchmal vegan ernährt, dann sah ich ein, dass mir Soja- und Weizenfleischersatz nur Beschwerden und Krankheit verschafften. Ich esse jetzt auch zu 90% Paleo, glutenfrei, sojafrei, nur Milchprodukte fallen mir noch schwer. Mein Darm ist deutlich besser geworden, leider reicht bei mir die Thyroxin-Therapie nicht aus, ich habe nach wie vor 90% aller Unterfunktionssymptome. Ich gehöre wohl zu den 25% Patienten, denen intrazellulär das Enzym zur Umwandlung von T4 zu T3 fehlt (Studie Prof. Dr. Derwahl, Berlin). Ich starte jetzt einen Versuch mit Thybon, und erhoffe mir Besserung. Wenn man fast 20 Jahre eine unbehandelte Schilddrüsenunterfunktion hatte, ist es allerdings schwierig. Danke für den Blog!

    Antwort
    1. Maren Autor

      Ohje, ich kann nachfühlen, auch wenn es bei mir nicht so lange gedauert hat. Versuche bei den Milchprodukten wenigstens auf frementierte Produkte zurückzugreifen, auch sind Rohmilch, Schafs- und Ziegenmilch nicht sooooo schädlich wie normale, pasteurisierte Kuhmilch. Du kannst es ja mal mit Kefir probieren. Aber trotzdem schön, dass Du Besserung spürst! Weiterhin viel Erfolg!

      Antwort
  19. Anna-Maria

    Hallo Maren,

    ich finde deinen Blog und die Autoimmun Paleo Ernährungs- und Lebensweise echt interessant.
    Ich bin echt froh in gefunden zu haben den endlich finde ich einmla Informationen über Ernährung.
    Ich habe Hashi erst vor kurzem diagnostizeirt bekommen und war realtiv geschockt da ich erst noch minderjährig bin.
    Ich hoffe dein Block hilft mir mich besser an die Krankheit zu gewöhnen und nen weg zu findne wie ich meine ständige Müdikeit usw. besser in den Griff bekomme.

    Liebe Grüße

    Anna-Maria

    Antwort
  20. Brunhilde Rehfeldt

    Sehr informativ!

    Habe die Diagnose Hashimoto noch nicht lange erhalten und bin froh ueber die vielen guten Tips und Vorschläge
    Lese mich weiterhin ein

    Antwort
  21. Claudia Matter

    Hallo Hashi`s, vielleicht kann mir jemand einen hilfreichen Tip geben…ich suche im Raum Olten einen verständnisvollen Arzt.. mir geht langsam die Kraft aus… seit 20Jahren bekomm ich keine Media für die Schilddrüse, die Antikörper sind aktuell auf Peroxydase-AK (MAK/Anti TPO) 127.15 IU/ml
    TSH basal 2.28
    FT4 12.9 p/mol/L
    FT3 3.02 pmol/L
    sind meine Werte tatsächlich normal???

    Antwort
    1. Katharina

      Hallo Claudia,

      hast du mal auf dieser Seite gesucht? http://www.top-docs.de/include.php?path=login/arzts_au_ch.php

      Das ist eine Ärzte Liste zusammengestellt von Patienten für Patienten. Dort habe ich auch meine verständnisvolle Endokrinologin gefunden. Für Olten taucht leider nur ein Augenarzt auf, aber in Aarau scheint es einen guten Endo zu geben.

      Ansonsten kannst du deine Werte auch im Forum http://www.ht-mb.de/forum posten. Da gibt es einige Leute die sich gut mit auskennen 😉

      Antwort
      1. Yvonne Schuler

        Hallo, leider funktioniert der Link zu Top-Docs nicht. 😦 Gibt es eine andere Möglichkeit einen dementsprechenden Arzt/ HP zu finden? Ich suche für München zur Hashimoto und Leaky Gut Behandlung einen. Vielen Dank.

  22. Melanie

    Hallo ihr Lieben und danke Maren für diesen Blog!

    Ich habe meine Diagnose erst vor 2 Monaten erhalten, plag mich damit aber auch schon seit Jahren rum. Hatte mir sogar vor 2-3 Jahren von meinem Hausarzt nach einem Test sagen lassen meine Werte wären alle normal und meine Schilddrüse sei in Ordnung. Glücklicherweise hat mein Vater sich festgebissen und mich noch zu anderen Ärzten geschickt. Mein Hausarzt, ein Allgemeinmediziner, hat nämlich nur auf den TSH geschaut und meine Antikörper total vernachlässigt. Mittlerweile ist mein TSH zwar immer noch im Normalbereich, aber mein TPO geht immer weiter hoch. Allerdings hat mir noch kein Arzt L-Thyroxin verschrieben (sie sagen alle, dass mein TSH-Wert das noch nicht rechtfertigt).

    Also muss ich natürlich soviel wie möglich über Ernährung regeln. Ironischerweise ist hier mein Vater die Schwierigkeit, da er immer noch Lebensmittel kauft und kocht, die ich am besten vermeiden sollte. Ich versuch aber trotzdem soviel wie möglich Paleo zu essen. Ist leider nicht einfach wenn du die einzige Person in der Familie bist, die sich wirklich umstellen muss.

    Antwort
    1. Maren Autor

      Hallo Melanie,

      Du hast Hashimoto und Dir wird kein L-Thyroxin verschrieben? Habe ich so auch noch nicht gehört, was es nicht alles gibt. Ich würde mal zu einem Endokrinologen gehen, der sich Deine Schilddrüse etwas genauer ansieht. Auf Facebook gibt es einschlägige Hashi-Gruppen, in denen Du mal Deine Werte beurteilen lassen kannst. Außerdem würde ich versuchen, mehr und mehr selbst zu kochen oder Deinen Papa zu bitten, Dinge getrennt zuzubereiten (z.B. die Soße extra, statt normalen Nudeln Süßkartoffelnudeln oder Kochbanananechips oder eben nur Gemüse).

      Liebe Grüße,
      Maren

      Antwort
      1. Melanie

        Hallo Maren, und nochmal ein Dankeschön 🙂

        Ich habe mittlerweile einen Arzt gefunden, der mir L-Thyroxin verschrieben hat. Und ich bin so dermaßen dankbar. Mir gehts nach ein paar Tagen schon soviel besser, es ist unglaublich.
        Ich war ja vorher auch bei Endokrinologen, die mir alle gesagt haben, dass ich nichts brauche weil mein Wert noch normal ist. Hab jetzt schlussendlich zu meinem neuen Arzt gesagt, dass er mir nicht um den Wert, sondern um meine Lebensqualität geht. Wie soll ich schleßlich irgendwas auf die Reihe kriegen, wenn ich den halben Tag schlafen muss?!
        Koche mittlerweile auch viel selbst oder mache mir einfach meine Salate wenn ich sehe, dass meine Eltern zu jodlastig essen. Und ich fühl mich einfach nur super. Echt interessant wie so wenig schon den Unterschied macht!!

  23. Moira Monney

    Liebe Maren, vielen Dank für diesen Blog! Ich habe Rheuma, meine Schwester Hashi und Psoriasis/Schuppenflechte. Wir haben beide unsere Ernährung umgestellt und es geht uns wirklich sehr viel besser. Mir fällt es zum Teil noch schwer, diszipliniert zu bleiben, vor allem weil ich mit AIP doch sehr abgenommen hab und das bei meiner Figur eher unerwünscht war. Vielen Dank für deine Anregungen und die tollen Rezepte! Du hast mich inspiriert, über meine eigenen Erfahrungen zu bloggen. Danke dir, liebe Grüße, Moira

    Antwort
    1. Maren Autor

      Liebe Moira,

      Schön, von Dir zu hören! Wenn Du mit AIP so sehr abnimmst, solltest Du es vielleicht mal mit mehr KH’s und dem ein oder anderen Löffel Kokosöl zwischendurch probieren. Mit Kochbananen komme ich z.B. sehr gut klar. Ich brate sie in Kokosöl oder schnipple sie mir in meine Suppen (haben eine tolle Bindekonsistenz).

      Viel Spaß beim Bloggen und liebe Grüße,
      Maren

      Antwort
  24. Kristina

    Hallo Maren,
    seit drei Monaten ernähren ich mich nach AIP. Ich bin sehr zufrieden mit den positiven Veränderungen ( Hautbild, Energiehaushalt und Psyche)
    Ich hätte gern gewusst, ob man koffeinfreien Kaffee konsumieren kann ohne Gefahr.
    Auch zu glutenfreien Haferflocken, Backwaren oder Nudeln hätte ich gern Deine Meinung gewusst.
    Liebe Grüße
    Kristina

    Antwort
    1. Maren Autor

      Liebe Kristina, Getreide ist generell ein Problem, auch wenn es glutenfrei ist. So habe ich auch mit Reis meine Probleme. Ich würde glutenfreie Backwaren nur in Ausnahmefällen essen, wenn es eben mal Pizza geben soll oder man zum sporadischen Kaffee in der Sonne alle Lichtjahre mal ein Stück glutenfreien Kuchen isst. Es muss einem dann auch nicht immer dreckigst gehen, wenn man sich ansonsten an den Plan hält. Fest steht zumindest bei mir: Zu viele Ausnahmen auf eimal machen mir IMMER zu schaffen, und es ist wichtig, sich dann zügeln zu können. Weiterhin viel Erfolg! Maren

      Antwort

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